Der OSV-Präsident hofft, dass sich die Wogen nach der Prügel-Affäre bei der Schwimm-WM in Rom (It) glätten und hält fest: Ich habe jetzt mit Rogans Trainer Paul Eder und Anwalt Mario Schiavon gesprochen. Markus war in der Diskothek ,Shilling nicht aggressiv, hat niemanden verletzt. Er ist das Opfer, denn die Hämatome am Bauch hat er sich bestimmt nicht selbst zugefügt. Markus wurde geschlagen.
Doch der Diskothekenbesitzer bleibt dabei, dass der 27-Jährige in Ostia gestürzt ist, als er nach dem Rauswurf über eine Mauer zurückklettern wollte. Abwarten ist die Devise beim heimischen Schwimmverband. Wir haben in zwei Wochen, wenn alle Fakten auf dem Tisch liegen, eine Vorstandssitzung, bei der wir dann über ein mögliches Disziplinarverfahren entscheiden, erklärt dazu der Präsident, der den Sachverhalt prüfen lässt.
Markus Rogan selbst ist zwischenzeitlich auf Tauchstation und wird frühestens in 14 Tagen wieder auftauchen. Ob sich der Parade-Schwimmer in den USA auf seine Bankerkarriere vorbereitet oder in der Sonne die blauen Flecken heilen lässt? Ich will es gar nicht wissen, sagt dazu OSV-Boss Paul Schauer.
Martina Bauer