Ein brutaler Gewaltfall erschüttert die USA: Im Jahr 2023 wurde Sheila Cuevas (†33) tot in einer Wohnung in Houston aufgefunden. Sie hatte schwere Verletzungen. Ihr Partner Kaleb Mickens (34), bekannt als Cash Cartier, verständigte den Notruf und behauptete, sein eigener Hund, ein Boxer namens Crixus, hätte sie angegriffen.
Die Ermittlungen zeigen jetzt jedoch ein völlig anderes Bild. Obwohl einige Verletzungen zunächst auf Bissspuren hindeuteten, stießen die Ermittler schnell auf Widersprüche. Laut Behörden wurde die junge Frau Opfer massiver Gewalt.
Die Staatsanwaltschaft von Tarrant County gab nun in einer Pressemitteilung bekannt, dass der 34-jährige Mickens sich wegen schwerer Körperverletzung ersten Grades im Rahmen häuslicher Gewalt gegen Sheila Cuevas schuldig bekannt hatte.
Im Prozess schilderten zudem mehrere Opfer von Mickens übereinstimmend von "Qualen, Folter, Manipulation und sexuellen Übergriffen". Für die Jury ergab sich daraus ein klares Muster.
"Der Hund wurde vom Tierschutzamt beschlagnahmt und eingeschläfert, doch später stellte das Tierschutzamt fest, dass er nichts mit den Verletzungen und dem Tod von Frau Cuevas zu tun hatte", erklärte die Staatsanwaltschaft in einer Pressemitteilung.
Das Urteil fiel hart aus: 40 Jahre Haft für den Tod seiner Freundin. Hinzu kommen weitere Strafen wegen Gewalt gegen andere Frauen. Insgesamt summiert sich das Strafmaß auf bis zu 75 Jahre Gefängnis.
Besonders verstörend: In sozialen Netzwerken hatte Mickens öffentlich um seinen Hund und seine Freundin getrauert.