Influencerin in Koffer gelegt

Ex überwältigte Stefanie P. mit Kampfsport-Würgegriff

Die Grazer Beauty-Influencerin Stefanie P. verschwand am 23. November. Jetzt liefert das Obduktions-Gutachten neue Details zum Ablauf der Bluttat.
Christian Tomsits
17.03.2026, 14:13
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Neue Details im mutmaßlichen Mordfall an Stefanie P., einer bekannten Beauty-Influencerin aus Graz: Die 31-Jährige verschwand am Sonntag, den 23. November, spurlos. Tags darauf wurde ihr flüchtiger Ex-Freund Patrick M., ein erfolgloser Kampfsportler und Teilzeit-Security, neben seinem brennenden Auto beim Casino Mond in Slowenien gefasst.

Nach stundenlangem Kripoverhör soll der von Astrid Wagner und Ina-Christin Stiglitz verteidigte Slowene unter Tränen gestanden haben, mit dem Verschwinden der Influencerin etwas zu tun zu haben. Spätestens seit dem Fund der Koffer-Leiche in einem Waldstück bei Majšperk steht der 30-Jährige jedoch unter dringendem Mordverdacht, ihm droht lebenslange Haft.

Das nun vorliegende 28 Seiten lange Obduktionsgutachten bringt einen schauderhaften Verdacht vor – wir berichteten. Demnach könnte die 31-Jährige noch am Leben gewesen sein, als sie vom Verdächtigen in den Koffer gezwängt und per Auto außer Landes gebracht wurde.

Bist du von Gewalt betroffen? Hier findest du Hilfe

Frauenhelpline (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 222 555

Männernotruf (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 246 247

Rat auf Draht: 147

Autonome Frauenhäuser: 01/ 544 08 20

Polizei-Notruf: 133

Hier weiterlesen: Expertin gibt konkrete Tipps: Kontrolle, Eifersucht - wann der Alarm schrillen sollte  >

Den Gesichts- und Halsverletzungen zufolge wurde die 31-Jährige vom Ex mit einem aus dem MMA-Kampfsport bekannten "Choke",  einem heftigen Schwitzkasten-Würgegriff des Unterarms "mit großem Kraftaufwand" bewusstlos gewürgt und zu Boden gebracht.

Als Todesursache wird eine "massive Halskompression, möglicherweise gefolgt von einem Erstickungsvorgang im Koffer" angenommen. Ein möglicherweise im Kampf erlittener Halsstich verfehlte nämlich laut Gutachten sämtliche lebenswichtigen Strukturen. Sicher ist: Die Frau starb laut dem Grazer Gerichtsmediziner gewaltsam an Sauerstoffmangel, erstickte qualvoll.

Besonders bedrückend: Die entkleidete und blutüberströmte Tote trug unter der Erde noch ihre goldenen Armbänder, darunter eines ohne Verschluss mit dem Buchstaben "P" – der für den Vornamen des mutmaßlichen Killers (es gilt die Unschuldsvermutung) stehen dürfte. Das Opfer hatte sich nur Tage vor ihrem Tod ihre Beziehung zum Ex endgültig beendet.

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