Die Suche nach Stefanie P. läuft weiter auf Hochtouren – und sorgt mittlerweile europaweit für Schlagzeilen. Die Kosmetikerin, Sängerin und Influencerin mit rund 45.000 Followern ist seit Sonntagfrüh spurlos verschwunden. Ihr Ex-Freund (31), mit dem sie eine On-Off-Beziehung führte, sitzt in Slowenien in Haft – schweigt aber beharrlich.
Während Ermittler in der Steiermark und Slowenien weiter das Grenzgebiet durchkämmen, gerät auch das soziale Umfeld des Verdächtigen in den Fokus. "Wir wissen selbst überhaupt nichts. Die Polizei lässt uns im Dunkeln. Wir sind als Familie völlig schockiert", teilt die Tante des Ex-Freundes von Stefanie im Gespräch mit "Heute" mit.
Gegenüber "Heute" bestätigt die Frau zudem auch, dass es eine Hausdurchsuchung bei ihr gegeben habe. "Ja, es gab eine Hausdurchsuchung bei uns", stellt die Tante von Patrick M. im "Heute"-Talk klar und gibt auch zu verstehen, dass es der Familie gerade sehr schlecht gehe. "Wir sind als Familie völlig schockiert!"
Besonders der Großmutter von Patrick M. mache die aktuelle Situation schwer zu schaffen. "Der Oma geht es sehr schlecht. Sie ist 81 Jahre alt und schwer nierenkrank. Diese Sache bringt sie noch ins Grab, sie ist komplett fertig", sagt die Tante im "Heute"-Talk. In den vergangenen Tagen gab es mehrere Razzien am Anwesen der Frau – gefunden hat die Polizei bisher aber nichts.
In internationalen Medien wird der Verdächtige als Gelegenheitsarbeiter mit Hang zum Pokerspiel beschrieben. Auch zwei seiner Verwandten – Bruder und Stiefvater – wurden in Graz festgenommen und sollen zu dem Fall einvernommen worden sein. Gerüchten zufolge könnten sie in das Verschwinden der Influencerin involviert sein.
Die gesuchte Stefanie P. wird als sehr tierlieb, sozial und äußerst verlässlich beschrieben. Freunde betonen: Sie hätte ihren geliebten Hund namens "Marlow" niemals allein zurückgelassen. Auch beruflich galt die Make-up-Artistin als erfolgreich – auf Instagram zeigte sie Kosmetik und Mode, versuchte sich zuletzt auch als Sängerin.
Einsatzkräfte durchkämmten am Mittwoch jedenfalls Wälder und Grundstücke nahe Maribor – bisher ohne Ergebnis. Am Donnerstag wurde die Suche fortgesetzt. Stefanies Handy wurde in einem Gebüsch gefunden, ihre Wohnungstüre ist versiegelt. Auf einem Zettel davor steht in zittriger Handschrift: "Stefi, bitte melde dich. Mama."
Während Ermittler jeden Hinweis verfolgen, bleibt die Hoffnung der Familie ungebrochen. Doch je länger Stefanie P. verschwunden bleibt, desto mehr steigt die Angst vor einem tragischen Ende.
Für die Tatverdächtigen gilt die Unschuldsvermutung.