Sport

Innsbruck wieder erstklassig - Vienna "gerettet"

Heute Redaktion
14.09.2021, 15:48

Der FC Wacker Innsbruck spielt wieder im Konzert der Großen mit. Dank eines 2:0-Sieges gegen die Red Bull Juniors Salzburg fixierten die Tiroler den Aufstieg in die Bundesliga. Konkurrent Admira Wacker bleibt trotz 4:0-Erfolg in Hartberg der undankbare zweite Platz. Die Vienna erspart sich die Relegation, weil Austria Kärnten die Spiellizenz endgültig verweigert wurde.

Lange Zeit sah es danach aus, als ob die Admira kommende Saison in der Bundesliga mitkicken darf. Die Elf von Coach Didi Kühbauer lag gegen Hartberg souverän mit 4:0 in Führung, in Pasching stand es beim Match der Red Bull Juniors gegen Tabellenführer Wacker Innsbruck noch immer 0:0. Ein Ergebnis, das der Admira den Aufstieg gebracht hätte.

Schreter, der Erlöser

Doch dann kam der große Auftritt des 28-jährigen Marcel Schreter. Der Wacker-Stürmer netzte in der 77. Minute ein und erlöste Trainer Walter Kogler sowie die rund 3.000 mitgereisten Fans. Fünf Minuten vor dem Ende war das Tiroler Urgestein erneut erfolgreich - der Aufstieg in die Bundesliga somit perfekt.

"Es ist einfach ein geiles Gefühl. Die ganze Mannschaft hat geduldig gespielt. Meine Ladehemmung hab ich überwunden. Jetzt sind wir da, wo wir hingehören: in der Bundesliga", war der Doppeltorschütze überglücklich.

In der Abschlusstabelle fehlen der Admira, die unter Coach Kühbauer eine tolle Aufholjagd hinlegten, zwei Punkte für den Aufstieg. Altach, das im letzten Spiel Gratkorn 2:1 besiegte, liegt einen weiteren Zähler zurück.

Vienna bleibt dank Kärnten oben

Am Tabellenende waren schon vor der letzten Runde die Plätze bezogen. Die große Frage war lediglich, ob die Vienna in die Relegation muss oder nicht. Das entschied sich jedoch nicht am Rasen, sondern am grünen Tisch. Denn das Ständige Neutrale Schiedsgericht der tipp3-Bundesliga musste entscheiden, ob Absteiger Austria Kärnten eine Lizenz für die Erste Liga erhält. Die Antwort lautete "Nein". Somit bleibt die Vienna "kampflos" zweitklassig, Kärnten muss den steinigen Weg in die Regionalliga Mitte antreten.

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