Der Verein Pfotenhilfe will mit der neuen Aktion Tier des Monats jeden Monat ein Tier-Schicksal stellvertretend für seine Spezies vorgestellen und genauer beleuchteen. Den Anfang macht Schwein Enrico, der mittlerweile schon eine kleine Berühmtheit geworden ist.
Der Verein Pfotenhilfe will mit der neuen Aktion „Tier des Monats“ jeden Monat ein Tier-Schicksal stellvertretend für seine Spezies vorgestellen und genauer beleuchteen. Den Anfang macht Schwein Enrico, der mittlerweile schon eine kleine Berühmtheit geworden ist.
Der kastrierte Eber wäre fast auf einem verlassenen Bauernhof verhungert, hätten ihn Tierfreunde nicht in letzter Sekunde gefunden Pfotenhilfe Lochen gebracht. Kurz nach seiner Ankunft wurde eine eigene Facebook-Seite () gegründet, die mittlerweile fast 1000 Fans hat.
„Auch in Österreich werden Schweine immer noch dicht aneinander gedrängt auf Beton-Spaltenböden gehalten. Statt auf weichem Stroh stehen sie tagtäglich auf ihren eigenen Fäkalien. Durch ihren hochsensiblen Geruchsinn leiden sie stark unter den intensiven Ammoniakdämpfen.“ informiert Sonja Weinand, Sprecherin des Vereins.
Wie Enrico im Schlamm zu wühlen, frei herum zu laufen und reichhaltiges Futter zu bekommen, davon können die meisten Schweine nur träumen. Durch diese Form der Haltung ist es auch nicht verwunderlich, dass viele Tiere krank werden. Aus Mangel an Beschäftigung und wegen der großen Enge kommt es häufig zu Kannibalismus mit blutigen Wunden. Anstatt den Schweinen mehr Platz und Abwechslung zu bieten, werden ihnen präventiv die Schwänze zu Stummeln gekürzt. Nach leidvollen sechs Monaten landen sie im Tiertransport in Richtung Schlachthof.