Die WM-Vorbereitung des Iran läuft alles andere als optimal. Aufgrund der politischen Lage findet der Fußballverband keine Testspielgegner. US-Präsident Donald Trump hatte zuletzt das Atomabkommen mit dem Iran aufgekündigt. Seitdem steht auch der Fußballverband isoliert da.
Das ärgert auch Coach Carlos Queiroz, der mit der Situation bereits haderte. "Die Kritiker reden mehr, aber auch sie wissen genau, dass keiner gegen uns spielen will. Der Iran hat nun mal Probleme", so der Portugiese im Rahmen des Trainingslagers in Istanbul.
So wurde der für Freitag angesetzte Test gegen Griechenland kurzfristig abgesagt. Auch ein Spiel gegen den Ersatzgegner Kosovo kam nicht zustande, die Kosovaren wollten ebenso nicht antreten.
Der iranische Verband hat nun offiziell bei der FIFA eine Beschwerde eingelegt und die Beziehungen zum griechischen Verband abgebrochen. Teamchef Queiroz sieht aber auch Positives: "Das schweißt die Mannschaft weiter zusammen", so der Portugiese. (wem)