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Irans Einwurf-Kasperl bei Sturm von Foda abgelehnt

Seine WM-Einlage verbreitet sich wie ein Lauffeuer. Purzelbaum-Profi Milad Mohammadi wäre vor drei Jahren fast bei Sturm Graz gelandet.
Heute Redaktion
13.09.2021, 20:19

Die Welt lacht über den Purzelbaum-Einwurf von Milad Mohammadi. Für einen WM-Sieg seiner Iraner reichte es am Mittwochabend gegen Spanien nicht (0:1), seine missglückte Showeinlage machte ihn aber binnen weniger Minuten zur globalen Berühmtheit.

In Minute 94 waren alle Kameras auf ihn gerichtet. Mohammadi küsste den Ball, holte tief Luft. Ein paar Schritte zurück, der Iraner klopfte mit dem Ball motivierend gegen den eigenen Kopf und dann hechtete er sich zu Boden. Nach dem Purzelbaum musste er abbrechen, das Timing hatte nicht gestimmt. Stattdessen gab es eine simple Sicherheits-Variante.

Ein ansonsten über weite Strecken ermüdendes WM-Match war um ein Highlight reicher und plötzlich Gesprächsthema Nummer eins im Netz. Die einen feiern Mohammadi für seine komödiantische Einlage, die anderen machen sich schlicht lustig.

Dann schaltete sich über Twitter der Medien-Chef von Bundesligisten SK Sturm Graz ein. Alexander Fasching verriet, dass Milad Mohammadi 2015 ein Probetraining bei den Grazern absolviert hatte.

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"Wenn wir beim Probetraining 2015 schon gewusst hätten, dass Mohammadi solche Einlagen beim Einwurf macht, hätten wir ihn verpflichtet!", scherzt Fasching.

(Heute Sport)