Für Weltmeister Deutschland setzte es die zweite Niederlage in der laufenden EM-Qualifikation. Die Elf von Jogi Löw verlor in Irland mit 0:1. Deutschland agierte dabei lange Zeit als spielbestimmend, aber nicht zwigendes Team, die "Boys in Green" waren wesentlich effizienter und dürfen nun von Frankreich träumen. Das Entscheidungsspiel steigt am Sonntag gegen Polen.
Für Weltmeister Deutschland setzte es die zweite Niederlage in der laufenden . Die Elf von Jogi Löw verlor in Irland mit 0:1. Deutschland agierte dabei lange Zeit als spielbestimmend, aber nicht zwigendes Team, die "Boys in Green" waren wesentlich effizienter und dürfen nun von Frankreich träumen. Das Entscheidungsspiel steigt am Sonntag gegen Polen.
Gegen die kompakt stehenden Iren tat sich die Elf von Jogi Löw, bei der Kapitän Bastian Schweinsteiger angeschlagen auf der Bank Platz nehmen musste, schwer. Die Schüsse von Jerome Boateng (9.) und Mesut Özil (15.) verfehlten ihr Ziel klar, gegen Ilkay Gündogan parierte der starke irische Teamkeeper Shay Given.
Danach kam von den Weltmeistern von 2014 wenig. Stürmer Jon Walters scheiterte mit den gefährlichsten Chancen der "Boys in Green" zwei Mal knapp (24., 34.). Die Löw-Elf kam erst in Minute 41 wieder zum Abschluss, als erneut Özil aus dem Rückraum der Abwehr nur knapp verzog.
Irland sensationell in Front
Im zweiten Durchgang änderte sich wenig am Spielgeschehen. Gegen die kompakten Iren musste Deutschland kontern, nach einem Traumpass von Neuer auf Reus leitete der in den Lauf von Andre Schürrle, der für den angeschlagenen Mario Götze ins Spiel gekommen war, weiter, doch der Wolfsburger hob den Ball über den Kasten. Wenig später kam es für die harmlosen Weltmeister noch dicker. Shane Long brachte die "Boys in Green" in Minute 70 in Front. Der schnelle Stürmer ließ dabei Mats Hummels und Jonas Hector ganz alt aussehen.
Deutschland wurde erst in der 78. Minute wieder so richtig gefährlich, doch Thomas Müller ließ die Riesenchance auf den Ausgleich aus. Thomas Müller kommt aus kurzer Distanz frei zum Abschluss, bringt die Kugel aber nicht ins Tor. Den ersten Schuss des Weltmeisters von 2014, der direkt auf das Tor kam, gab Boateng erst in Minute 81 ab, doch der eingewechselte Randolph parierte sicher. Danach war die Löw-Elf nicht mehr gefährlich geworden.
Polen rettet einen Punkt in Schottland
Für Polen begann das Auswärtsspiel in Schottland nach Maß. Bereits in der dritten Spielminute brachte Robert Lewandowski nach Milik-Vorarbiet die Gäste in Führung. Doch die Schotten drehten das Spiel durch Matt Ritchie (45.) und Steven Fletcher (62.). Es brauchte erneut Bayern-Starstürmer Lewandowski, der in der 94. Spielminute einen Punkt für Polen rettete.
Im direkten Duell geht es nun gegen Irland um das EM-Ticket. Schottland hat noch Chancen auf Platz drei. Deutschland braucht einen Punkt im Heimspiel gegen Georgien. Das dritte Gruppenspiel entschied Georgien klar mit 4:0 gegen Gibraltar für sich.
Nordirland fix qualifiziert
Nach einem 3:1-Heimerfolg über Griechenland ist auch Nordirland fix für die EM 2016 qualifiziert. Der zweite Gruppenplatz wird wohl zwischen Rumänien, das beim 1:1 gegen Finnland Punkte liegen ließ, und Ungarn, das die Föräer Inseln hauchdünn mit 2:1 bezwang, ausgemacht.