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Ist das der beste Job der Welt?

Auf einer Neugeborenen-Intensivstation im kanadischen Winnipeg können Freiwillige mit Babys kuscheln und ihnen damit helfen.
Heute Redaktion
13.09.2021, 18:40

Mit Babys kuscheln und dabei gleichzeitig etwas Gutes tun? Im Saint Boniface General Hospital im kanadischen Winnipeg wird genau das angeboten. Das Spital sucht Freiwillige, die mit ihrer Körpernähe den Frühgeborenen auf der Intensivstation helfen, groß und stark zu werden.

Das "Baby-Kuschel-Programm" wurde ins Leben gerufen, um den Neugeborenen den Haut-zu-Haut-Kontakt zu geben, den sie zum Wachsen benötigen, während ihre Eltern nicht bei ihnen sein können. Lucette Parent war eine der ersten Helferinnen, die sich meldeten: "Manchmal können die Babys ziemlich wählerisch sein, aber nach ein paar Minuten entspannen sie sich", sagt sie. Infolge des Körperkontakts beginnen sie regelmäßiger zu atmen, beruhigten sich und schliefen oft ein.

Hormon sorgt für Glücksgefühle

Dieser Effekt ist auch wissenschaftlich bewiesen. Die Haut, unser grösstes Sinnesorgan, sendet jede Berührung ans Gehirn und löst Glücksgefühle aus. Verantwortlich dafür ist das Hormon Oxytocin, das durch Hautkontakt aktiviert wird. Das funktioniert auch bei Umarmungen.

Demzufolge wirkt es sich positiv auf das Baby aus, wenn man mit ihm kuschelt, es streichelt, kitzelt oder küsst. Und wenn man schließlich ein solches Lächeln geschenkt bekommst, profitiert nicht nur das Baby von der liebevollen Fürsorge, sondern auch das eigene Herz geht auf. (nona/20 Minuten)

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