Macht Conny Hütter weiter oder hört sie auf?
Österreichs beste Abfahrerin hat sich immer noch nicht entschieden, wie es mit ihrer sportlichen Karriere weitergeht. Die 33-Jährige überlegt noch, ob sie noch eine Saison an ihre erfolgreiche Karriere dranhängt. Im Gespräch mit dem ORF erklärt Hütter ihre Zukunftsgedanken.
Angesprochen auf die Frage, wie sehr sie die Saison und ihre Zukunft schon analysiert hat, sagt sie: "Zurzeit haben wir noch nicht so viel analysiert. Mit meiner Zukunft und wie ich mich entscheiden werde, ist noch ein bisschen offen und ich würde gerne das Emotionale ein bisschen sammeln. Wenn es dann soweit ist, gehe ich dann in die Analyse oder auch nicht."
Die Kumbergerin erklärt auch ihre Beweggründe, die einer Entscheidung vorausgehen: "Es ist meine persönliche Entscheidung und mein Eindruck. Wenn ich sage, ich habe die Freude und den Spaß, in die Saison zu gehen, oder ich sage, dass es das für mich gewesen ist, es gibt eh nur die zwei Entscheidungen. Ich bin ein Mensch, der es zu 100 % macht, in die eine oder andere Richtung."
Eine Deadline für ihre Entscheidung hat sich Hütter für Mai gesetzt, das sei ihr und auch dem Team und den Sponsoren gegenüber "fair".
Ist die Weltmeisterschaft in Crans-Montana im nächsten Jahr eine Motivation für sie, weiterzumachen? "Großereignisse sind für mich und meine Entscheidung nicht ausschlaggebend, aber letztes Jahr mit Olympia war schon sehr gravierend mit dem Ziel Medaille, das konnte ich Gott sei Dank erreichen", so Hütter.
Hütter gewann in ihrer Karriere bisher zehn Weltcup-Rennen. In der Saison 2023/24 konnte sie sich die kleine Kugel im Abfahrtsweltcup sichern. Bei Weltmeisterschaften und Olympia holte sie jeweils im Super-G die Bronzemedaille.