Hotels im Visier

Italien wehrt russische Cyberangriffe vor Olympia ab

Kurz vor Beginn der Winterspiele in Italien wurden mehrere russische Cyberangriffe auf olympianahe Webseiten und Hotels abgewehrt.
Digital  Heute
04.02.2026, 17:19
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Zwei Tage bevor die Olympischen Winterspiele offiziell starten, hat Italien laut Regierung mehrere russische Cyberangriffe abgewehrt.

"Wir haben eine Reihe von Cyberangriffen auf Webseiten des Außenministeriums vereitelt, darunter die Webseite in Washington", zitierten italienische Medien Außenminister Antonio Tajani am Mittwoch.

Betroffen waren auch "einige Webseiten im Zusammenhang mit den Olympischen Winterspielen, darunter Hotels in Cortina d'Ampezzo".

Tajani ergänzte, dass die Angriffe "russischen Ursprungs" gewesen seien. Die italienische Polizei hat schon am Dienstag erklärt, dass seit 26. Jänner eine eigene Cybersicherheitseinheit im Einsatz ist, die sich speziell um die Olympischen Spiele kümmert.

"Potenzielle terroristische Bedrohungen"

Ziel ist es, "kritische Infrastruktur zu schützen und potenzielle terroristische Bedrohungen zu verhindern". Spezialisten sind laut Polizei an allen Spielstätten vor Ort – von Sondrio bis Belluno, Mailand und Trient.

Die Winterspiele, die in weiten Teilen Norditaliens stattfinden, werden am Freitag offiziell eröffnet und dauern bis 22. Februar.

Russland ist wegen des Angriffskriegs in der Ukraine als Nation von Olympia ausgeschlossen. Russische und belarussische Sportler dürfen aber als neutrale Athleten teilnehmen.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 04.02.2026, 17:54, 04.02.2026, 17:19
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