Sport

Ivanschitz freut sich über Ruttensteiners Vertrauen

Heute Redaktion
14.09.2021, 16:49

Andreas Ivanschitz kehrt nach 23 Länderspielen wieder ins ÖFB-Team zurück. "Für mich ist damit eine lange Phase der Abwesenheit vorüber, die alles andere als leicht war", so der Mainz-Legionär.

Interims-Teamchef Willi Ruttensteiner hatte bei der einige Überraschungen zu bieten. Die größte ist mit Sicherheit die Rückkehr von Ivanschitz. "Ich freue mich auf die neue Chance und bin sehr froh darüber, dass mir Willi Ruttensteiner das Vertrauen schenkt und mir die Möglichkeit gibt, mich wieder im Nationalteam zu präsentieren", kommentiert der 27-Jährige seine Einberufung für die Spiele gegen Kasachstan und Aserbaidschan.
Von Didi Constantini wurde der in Mainz zum Stammkader zählende Burgenländer über zweieinhalb Jahre lang ignoriert. "Aber jetzt ist es Zeit, damit abzuschließen. Ich möchte mein Comeback angehen, ohne an die Vergangenheit zu denken", so Ivanschitz, der sich mit Kritik an Ruttensteiners Vorgänger zurückhält. Er fühlt sich jedenfalls bereit für die Rückkehr: "Ich denke, dass ich dem Team mit der Erfahrung meiner 49 Länderspiele und besonders der letzten beiden Jahre in der deutschen Bundesliga helfen kann."
Ab Sonntag im ÖFB-Trainingscamp

Dass sich der ehemalige Kapitän nach langer Abstinenz schwer tun könnte wieder ins Team zu finden, glaubt Ivanschitz nicht: "Ich sehe das entspannt, es wird keine lauten Töne geben und ich werde nichts fordern. Alles, was für mich zählt, ist, dass ich mich in den Dienst der Mannschaft stellen und Vollgas geben will." Am Sonntag wird der Burgenländer im Zuge des Trainingslagers in Bad Tatzmannsdorf erstmals auf seine Mitspieler treffen.
"Ich freue mich auf den Neustart und auch auf die Mannschaft, in der viele Spieler eine tolle Entwicklung gemacht haben. Ich bin überzeugt, dass dieses Team mit seinem großen Potenzial auch sehr schnell etwas erreichen kann. Ich gehe an die Sache mit einem sehr positiven Gefühl heran und sehe es als große sportliche Herausforderung, wieder Teil der Nationalmannschaft zu sein und eine erfolgreiche Zukunft mitgestalten zu dürfen", meinte der Ex-Rapidler.

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