Japan verbannt Sexhefte für braves Olympia-Image

Schräge Maßnahme. Japanische Supermärkte nehmen für ein positives Image vor den Olympischen Spielen Sexhefte aus dem Sortiment.

Bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang wurden so viele Kondome an Sportler verteilt, wie nie zuvor. Meldungen über umtriebige Athleten und ihre Tinder-Profile machten international die Runde. Das 21. Jahrhundert macht's möglich.

Sex-Magazine sind im Internet-Zeitalter eigentlich ein Ausläufer des letzten Jahrhunderts. Umso merkwürdiger mutet eine Maßnahme an, durch die sich japanische Supermärkte ein besseres Image für ihr Land als Gastgeber der Olympischen Sommerspiele 2020 versprechen.

Wenn die internationale Sport-Elite und ihre Fans im kommenden Jahr in Japan gastieren, sollen Schmuddel-Hefte vor der Supermarkt-Kassa der Vergangenheit angehören. Sie würden ein zu schlechtes Bild abgeben. Das berichtet die Nachrichtenagentur "Kyodo" aktuell.

Demnach stoppen die sogenannten "Kombini", 24-Stunden-Supermärkte, schon jetzt teilweise den Verkauf von pornografischen Produkten. Die Kette "Ministop" macht den Anfang, verbannte die Hefte aus den 2.000 Filialen. "FamilyMart" strich die Magazine schon in 2.000 seiner 16.000 Filialen. "Seven-Eleven Japan" und "Lawson" sollen die nächsten sein.

(Heute Sport)

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