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Japanische Stadt will sich umbenennen lassen

Heute Redaktion
14.09.2021, 03:23

Aus Verzweiflung über ihre hohen Schulden will eine japanische Stadt sich vom höchstbietenden Interessenten umbenennen lassen. "Der Bürgermeister glaubt, dass die Stadt neue Wege suchen muss, um Einnahmen zu erzielen", sagte ein Beamter. Demnach soll der Namensgeber der in der westlichen Präfektur Osaka gelegenen Stadt, die bisher als Izumisano bekannt ist, mindestens eine Milliarde Yen (9.6 Millionen Euro) zahlen und sich in einem Vertrag für zehn Jahre zu Investitionen in der Stadt verpflichten.

Aus Verzweiflung über ihre hohen Schulden will eine japanische Stadt sich vom höchstbietenden Interessenten umbenennen lassen. "Der Bürgermeister glaubt, dass die Stadt neue Wege suchen muss, um Einnahmen zu erzielen", sagte ein Beamter. Demnach soll der Namensgeber der in der westlichen Präfektur Osaka gelegenen Stadt, die bisher als Izumisano bekannt ist, mindestens eine Milliarde Yen (9.6 Millionen Euro) zahlen und sich in einem Vertrag für zehn Jahre zu Investitionen in der Stadt verpflichten.

Wie der Beamte erklärte, schuldet die Stadt ihren Gläubigern mehr als 100 Milliarden Yen (964 Millionen Euro). Grund für die hohen Schulden sei der nahegelegene Internationale Flughafen von Kansai, für den die Stadt Straßen und anderer Infrastruktur habe bauen müssen.

Allerdings habe sich seit der ersten Bekanntgabe des Plans im Juni noch kein Interessent gemeldet, sagte der Beamte.

Stattdessen habe die Idee bei den 103.000 Einwohnern für Ärger gesorgt, da ihrer Ansicht nach der Name der Stadt nicht einfach verkauft werden könne.

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