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"Jeden Tag ein Vorfall" – Wiener schimpft über "Ghetto"

Montagabend kam es am Wiener Reumannplatz zu einer Messer-Attacke auf einen Mann. Ein Augenzeuge zeigt sich im "Heute"-Talk fassungslos.
Robert Cajic
15.08.2023, 20:34
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Gegen 22.30 Uhr artete ein Streit zwischen zwei Männern (45 und 34 Jahre) auf offener Straße komplett aus. Dann stach der 45-Jährige auf sein Opfer ein und verletzte ihn am Oberarm. Der Tatverdächtige flüchtete, schockierte Zeugen blieben nach der Bluttat zurück. "Heute"-Leser Alex* (Name von der Redaktion geändert) wohnt im zehnten Wiener Gemeindebezirk und zeigt sich entsetzt über die Zustände vor Ort.

Favoritner versucht "Gegend zu vermeiden"

Seit drei Jahren wohnt Alex mit seiner Frau nahe des Reumannplatzes. Für den Wiener ist klar, wann er den zehnten Bezirk verlässt: "Sollten wir ein Kind bekommen, ziehen wir sicher weg. Leider ist nicht nur Gewalt ein Problem, auch Drogen werden hier am helllichten Tag verkauft."

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Das in den Sommermonaten beliebte Eis beim Traditions-Lokal "Tichy" am Reumannplatz überlege sich der 38-Jährige immer zweimal, denn: "Der zehnte Bezirk entwickelt sich zu einem einzigen Ghetto. Mittlerweile kommt es hier fast jeden Tag zu einem anderen Vorfall." Die Heimwege nach Abenddiensten seien für Alex und seine Frau eine ständige Gefahr, "wir versuchen die Gegend so gut wie möglich zu vermeiden".

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