Er ist der Sohn von Society-Queen Verona Pooth (57) und trotzdem wollte er mit Showbiz eigentlich nichts am Hut haben. Umso größer die Überraschung: In der vergangenen Staffel von "Let’s Dance" tanzte sich Diego Pooth an der Seite von Profi Ekaterina Leonova (38) bis ganz nach oben – und wurde zum "Dancing Star 2025" gekrönt.
Am Freitagabend saß der 22-Jährige nun in der "NDR Talk Show" und plauderte mit Barbara Schöneberger (51) überraschend ehrlich über seinen Weg zum Sieg.
Fast wäre alles ganz anders gekommen. Denn als die Anfrage von RTL kam, war Diego alles andere als begeistert. "Vor einem Jahr klingelte mein Telefon. Und ich hab sofort Papa angerufen und gefragt: Was soll ich machen?", erzählt er lachend. Die Antwort von Franjo Pooth? Knallhart: "Sag ab, wir können nicht tanzen!"
Doch Diego traf eine Entscheidung, die sein Leben verändern sollte: Er sagte nicht ab, sondern stellte sich der größten Challenge seines bisherigen Lebens.
Besonders die erste Show brannte sich bei ihm ein – allerdings nicht im positiven Sinne.
"In der ersten Sendung haben sie mich in so einen Glitzerstrampler gesteckt und dann sollte ich da tanzen. Das waren die unangenehmsten zehn Minuten meines Lebens", gesteht der Wahl-Berliner.
Der sonst so sportliche Golfer fühlte sich auf dem Parkett komplett fehl am Platz. Das Publikum sah nur die funkelnde Show, nicht aber das brutale Pensum hinter den Kulissen.
Was viele unterschätzen: "Let’s Dance" ist kein Glamour-Spielplatz, sondern knallharter Leistungssport. Diego spricht offen über den Preis seines Erfolgs: "Ich habe drei Monate lang jeden Tag 15 Stunden trainiert. Ohne einen einzigen Tag Pause."
Die Folgen: körperliche Überlastung, Arzt-Marathon, tägliche Spritzen ins Knie.
"Ich war danach drei Wochen lang jeden Tag beim Arzt, der mir das Knie gerettet hat."
Trotz Schmerzen, Zweifel und Überforderung blickt Diego heute dankbar zurück. "Ich habe das Gefühl, es gibt nichts anderes, wo ich jemals so über meinen eigenen Schatten hätte springen können wie bei Let’s Dance", sagt er spürbar bewegt. Aus dem schüchternen Sohn wurde ein Publikumsliebling.
Und wie sieht’s mit Bruder Rocco (14) aus? Könnte der nächste Pooth bald übers Parkett schweben? Diego schmunzelt: "Er ist viel extrovertierter als ich. Er liebt es, rumzutanzen und Leute zum Lachen zu bringen. Ich glaube, der ist noch viel mehr dafür gemacht als ich.