Schlaflos in Deutschland: Knapp 32 Prozent der Erwachsenen leiden unter Durchschlafstörungen. Das geht aus einer aktuellen Befragung des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor. Rund jeder Sechste hat zudem Probleme beim Einschlafen.
Besonders betroffen sind Menschen mit formal niedriger Bildung - sie kämpfen häufiger mit Ein- und Durchschlafstörungen als der Durchschnitt. Auch zwischen den Geschlechtern gibt es Unterschiede: Frauen berichten häufiger von Schlafproblemen als Männer.
Wie Spiegel.de berichtet, vermutet das RKI unter anderem die vermehrte Mediennutzung als mögliche Ursache für die weit verbreiteten Schlafprobleme. Die Daten stammen aus der regelmäßigen GEDA-Befragung des Instituts aus dem Jahr 2022.
Die Experten sehen einen Zusammenhang zwischen der steigenden Nutzung von Smartphones, Tablets und Computern und den Schlafstörungen. Das blaue Licht der Bildschirme kann den natürlichen Schlaf-Wach-Rhythmus stören.
Schlafstörungen gelten als eines der häufigsten Gesundheitsprobleme in der Bevölkerung. Sie können langfristig zu weiteren gesundheitlichen Beschwerden führen und die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen.