Zur EU-Wahl fragen sich alle, wer und wie alt sie ist

Zur kommenden EU-Wahl interessieren sich die Österreicher kaum für politische Inhalte der Kandidaten. Vielmehr wird nach Privatem geforscht.
Das Google News Lab Team hat sich anlässlich der anstehenden EU-Wahl am 26. Mai angesehen, was die Österreicherinnen und Österreicher vor dieser Wahl besonders beschäftigt und welche Begriffe am meisten gegoogelt werden. Kurioses zeigt die Suche nach den österreichischen Kandidaten. Politisches interessiert nicht, Privates umso mehr.

Gamon dominiert bei Kandidaten

So dominiert Claudia Gamon von den Neos die Liste der meistgesuchten Kandidaten. Dahinter folgen Harald Vilimsky (FPÖ) und Othmar Karas (ÖVP). Platz 4 bis 10 gehen an Werner Kogler (Die Grünen), Andreas Schieder (SPÖ), Johannes Voggenhuber (Liste Jetzt), Karoline Edtstadler (ÖVP), Julia Herr (SPÖ), Simone Schmiedtbauer (ÖVP) und Katerina Anastasiou (KPÖ).

Privates interessiert mehr als Politisches

Besonders interessant wird es aber, wonach die Österreicher in Zusammenhang mit den Kandidaten nun verstärkt suchen. In nur zwei (!) von zehn Fällen geht es da nämlich um politische Inhalte. Das sind die stärksten Begriffe zu den meistgesuchten Kandidaten in Österreich:

CommentCreated with Sketch.0 Zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. 1"Claudia Gamon Alter"



Auch bei den Neos steht die Frage nach dem Alter im Vordergrund, nämlich nach jenem von Spitzenkandidatin Claudia Gamon. Die Vorarlbergerin ist seit Oktober 2015 Nationalratsabgeordnete und mit Jahrgang 1988 deutlich jünger als die anderen Spitzenkandidaten. Alter: 30 Jahre.

4"EU Wahl Andreas Schieder"



Endlich wird es politisch. Beim SPÖ-Kandidaten Andreas Schieder interessiert am meisten ... die "EU Wahl". Mit "Heute" sprach Schieder über alles, was er bei der EU-Wahl erreichen will und plaudert auch Privates aus – zum Beispiel, ob er schon einmal "gekifft" hat.

7"Katerina Anastasiou Wahlprogramm"



Bei der KPÖ wiederum interessieren sich die Österreicher für die politischen Inhalte der Kandidatin Katerina Anastasiou. Die Sptzenkandidatin will sich gegen die "EU-Kürzungspolitik" stellen, "Schwarz-Blau auf europäischer Ebene" verhindern und "die europäische Linke" stärken. Sie wünsche sich "eine soziale, ökologische, feministische Zukunft zum Wohle aller".

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