Die Elektromobilität erlebt einen bemerkenswerten Aufschwung: Im Mai hatten 25 Prozent aller neu zugelassenen Autos in Deutschland einen rein batterieelektrischen Antrieb. Wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) mitteilte, wurden 59.969 E-Autos neu zugelassen - ein Plus von 39,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.
Insgesamt wurden 239.448 Pkw im Mai neu zugelassen, nur minimal mehr als im Vorjahresmonat. Doch die Zusammensetzung hat sich deutlich verschoben: Während E-Autos zulegen, verlieren klassische Verbrenner an Boden.
Wie heise.de unter Berufung auf die dpa berichtet, gingen die Neuzulassungen von reinen Benzinern um satte 23,7 Prozent zurück. Nur noch gut ein Fünftel aller Neuwagen (21,6 Prozent) hat ausschließlich einen Ottomotor. Auch Diesel-Fahrzeuge verzeichneten ein Minus von 13 Prozent.
Ebenfalls stark nachgefragt sind Hybridfahrzeuge: 95.466 Neuwagen verfügten über einen Hybridantrieb, was einem Anteil von knapp 40 Prozent entspricht. Darunter waren rund 28.000 Plug-in-Hybride, die an der Steckdose oder Ladesäule geladen werden können.
SUVs sind nach wie vor das beliebteste Segment bei den Neuzulassungen mit einem Marktanteil von 35,4 Prozent. Den stärksten Zuwachs gab es bei Minivans mit einem Plus von 22 Prozent, gefolgt von der Mittelklasse mit knapp 20 Prozent mehr Neuzulassungen.
Die Kaufprämie für Elektroautos und hohe Spritpreise dürften wesentlich zum E-Auto-Boom beitragen. Experten erwarten, dass der Trend anhält.