Massives Plus

Benziner und Diesel verlieren: Boom bei E-Autos

Der Neuwagenmarkt kommt in Fahrt: Von Jänner bis April wurden in Österreich 15,3 Prozent mehr Pkw zugelassen als im Vorjahr. Top: Alternativ-Antriebe.
Team Wirtschaft
12.05.2026, 11:01
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Österreich kauft wieder deutlich mehr Autos! Laut Statistik Austria wurden seit Jahresbeginn 104.744 Pkw neu zum Verkehr zugelassen. Das sind 13.872 Fahrzeuge bzw. satte 15,3 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Schon 65 Prozent der Neuwagen mit Alternativ-Antrieben

Der große Gewinner: alternative Antriebe. Bereits 64,5 Prozent aller Neuwagen fahren rein elektrisch bzw. mit einem Hybrid-Antrieb. Besonders stark legten Benzin-Hybride zu: 38.576 Neuzulassungen bedeuten ein Plus von 35,9 Prozent. Auch reine E-Autos boomen weiter – 24.469 Stück wurden von Jänner bis April neu zugelassen, um 23,2 Prozent mehr als 2025.

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Diesel bleibt der große Verlierer

Diesel verliert hingegen weiter an Boden. Nur noch 10.386 neue Diesel-Pkw wurden registriert – ein Minus von 8,7 Prozent. Benziner konnten leicht zulegen und kamen auf 26.797 Neuzulassungen, ein Plus von 2,0 Prozent.

Der April zeigt ebenfalls nach oben: In diesem Monat wurden 27.509 Pkw neu zugelassen, um 10,7 Prozent mehr als im April 2025. Alternative Antriebe kamen im April auf einen Anteil von 67,2 Prozent. Heißt: Nur noch jeder dritte Neuwagen war ein klassischer Benziner oder Diesel.

E-Auto-Absatz stieg im April um 25 Prozent

Besonders stark war im April das Elektrosegment. 7.122 neue E-Autos bedeuten ein Plus von 25,2 Prozent. Noch mehr Neuzulassungen gab es bei Benzin-Hybriden: 10.116 Stück, ein Plus von 21,5 Prozent. Diesel-Hybride gingen dagegen um 6,2 Prozent zurück.

VW bleibt bei Neuwagen die Nummer 1

Bei den Marken bleibt VW die klare Nummer eins. Die Marke kam von Jänner bis April auf einen Anteil von 14,5 Prozent an allen Pkw-Neuzulassungen. Dahinter folgen Skoda mit 10,9 Prozent, Audi mit 7,1 Prozent und BMW mit 6,2 Prozent.

China-Autobauer legte am kräftigsten zu

Auffällig stark legte BYD zu. Unter den Top 10 verzeichnete der chinesische Hersteller mit 69,0 Prozent den größten Zuwachs. Ebenfalls deutlich im Plus waren Seat und Skoda mit jeweils 19,9 Prozent, Mercedes mit 17,4 Prozent, VW mit 16,7 Prozent und Audi mit 14,5 Prozent.

Nicht alle Hersteller konnten profitieren. BMW verzeichnete ein Minus von 8,5 Prozent, Toyota lag um 4,5 Prozent unter Vorjahr. Auch Dacia und Cupra mussten Rückgänge hinnehmen.

{title && {title} } tmw, {title && {title} } Akt. 12.05.2026, 11:25, 12.05.2026, 11:01
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