Wer dachte, der Jelly-Trend sei mit den bunten Gummi-Schuhen endlich am Höhepunkt angekommen, hat die Rechnung ohne die Modewelt gemacht. Die hat für das halbtransparente Kunststoff-Material nämlich eine neue Ausdrucksform gefunden: Statt an den Füßen tragen wir es jetzt am Arm.
Die neuen It-Bags des Sommers heißen Jelly Bags - und machen Raffia-Taschen mit ihrem modernen Retro-Charme gewaltig Konkurrenz. Ganz neu sind diese allerdings nicht. Schließlich feierte das transparente Accessoire schon in den frühen 2000ern einen nahezu unschlagbaren Auftritt.
Für das Comeback sind jetzt wohl Tory Burch und Marks & Spencer verantwortlich, deren PVC-Modelle einen regelrechten Shopping-Hype ausgelöst haben. Das Besondere daran: Durch die Sichtbarkeit von Digicams, Sonnenbrillen und Büchern kann auf dem Weg zum Strand, ins Kaffee oder beim Stadtbummel ein persönliches Statement gesetzt werden.
Übrigens passen Jelly Bags nicht nur zu fast jedem Outfit, sondern sind obendrein auch noch wasserfest und können einfach mit einem feuchten Tuch abgewischt werden - wie praktisch.
Potenzial, das mittlerweile auch andere Modehäuser erkannt haben. Chloé und Diesel interpretieren ihre bekannten Modelle inzwischen mit PVC und glänzenden Oberflächen neu. Labels wie Steve Madden, Melissa, Tyler Ellis und Dolce Vita setzen auf auffällige Formen und kräftige Farben. Das passt zum aktuellen Modegefühl: weniger Zurückhaltung, mehr Nostalgie und vor allem jede Menge gute Laune.