Für viele Jugendliche ist das Moped der erste Schritt in die Freiheit. Doch der wird immer teurer: Eine aktuelle Erhebung der Arbeiterkammer (AK) zeigt, dass der Mopedführerschein in Oberösterreich mittlerweile bis zu 457 Euro kostet – und mit Zusatzkosten sogar über die 500-Euro-Marke rutschen kann.
Die Spanne ist beachtlich: Laut AK-Auswertung liegt das günstigste Angebot bei 325 Euro, während beim teuersten Anbieter bereits 457 Euro fällig werden. In beiden Fällen ist das Fahrschulmoped inkludiert.
Doch dabei bleibt es oft nicht. Für Lernunterlagen werden zusätzlich bis zu 30 Euro verlangt, dazu kommen noch Behördenkosten für die Ausstellung. In Summe kann der Weg zum Mopedschein also deutlich teurer werden als zunächst angenommen.
Die Kammer macht auch auf Unterschiede bei den Leistungen aufmerksam: Bei manchen Fahrschulen kann der Praxiskurs mit dem eigenen Moped absolviert werden – das ist aber nicht überall möglich. Auch Automobilclubs bieten die Ausbildung an: Beim ARBÖ muss die praktische Prüfung mit dem eigenen Moped gefahren werden, beim ÖAMTC ist die Ausbildung in OÖ nur in Marchtrenk möglich. Positiv hebt die AK mehrere Anbieter hervor, die ihre Preise transparent online stellen.
Die AK rät, sich auch im Freundes- und Bekanntenkreis nach Erfahrungen mit Fahrschulen umzuhören. Oft zeigt sich erst dort, wie gut die Ausbildung wirklich ist. Wichtig sei außerdem, genau nachzufragen, was im Preis enthalten ist – vor allem bei den Lernunterlagen, die zusätzlich kosten können.
Auch ein Blick ins Detail zahlt sich aus: Wie groß sind die Gruppen beim Fahrtraining? Gibt es eigene Theoriekurse für Mopedfahrer? Und wie ist die Praxis aufgebaut – mehr Fahrten auf der Straße oder hauptsächlich am Übungsplatz? Wer hier genau hinschaut und auch auf Aktionen oder Rabatte achtet, kann am Ende ordentlich sparen.
Die ganze Erhebung und den Preisvergleich der AK gibt es hier.