Jetzt ist auch Schröcksi gegen Parallel-Rennen

Nach dem Renn-Wochenende von Chamonix gehen im Ski-Weltcup wieder die Wogen hoch. Alexis Pinturaul und Felix Neureuther feuerten bereits gegen Parallel-Bewerbe. Jetzt stimmt auch Peter Schröcksnadel in die Kritik ein.
Der mächtige ÖSV-Boss macht einen Kehrtschwung um 180 Grad. Weg von Parallel-Rennen, die "unfair" sind, zurück zur bereits für tot erklärten Superkombination, sagte der 78-Jährige dem Standard.

"Ich bin draufgekommen, dass ein Parallelslalom ohne Re-Run sportlich unfair ist", schüttelt der ÖSV-Präsident den Kopf. Eine Kehrtwende. "Man wollte die Superkombination weg haben, aber insgesamt nicht weniger Bewerbe. Deshalb hat man sich Parallelrennen einfallen lassen. Ich war auch eher in dieser Fraktion", so Schröcksnadel.



CommentCreated with Sketch.1 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Jetzt ist er klüger: "Wir haben uns das zwei Jahre lang angeschaut, und jetzt hab ich meine Meinung geändert."

Stattdessen will der Tiroler wieder verstärkt auf Kombinationen setzen, sieht im einst für tot erklärten Bewerb nun doch die Zukunft. "Ich bin dafür, die Superkombi beizubehalten, die ja in Wengen gut funktioniert hat, und nicht die Parallelrennen." Am Lauberhorn hatte Matthias Mayer sensationell gewonnen.



In Chamonix war der Parallel-Bewerb in nur noch einem Lauf entschieden worden, wobei die Kurse unterschiedlich schnell waren. Auch wenn es mit dem Schweizer Loic Meillard alles andere als einen Überraschungssieger gegeben hatte, dafür der ÖSV mit Rang neun von Fabio Gstrein eine Abfuhr kassierte.

Die Ski-Stars stört an den Parallel-Events vor allem, dass sie zum Weltcup zählen. Also müssen Henrik Kristoffersen, Alexis Pinturault und Co. starten. Ein möglicher Kompromiss wäre, Parallelbewerbe außerhalb des Weltcups in Großstädten auszutragen, mit hohem Preisgeld zu dotieren.

Über die Weltcup-Zukunft der Parallel-Rennen wird der nächste FIS-Kongress im Mai in Thailand entscheiden.





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