Wintereinbruch in Wien – jetzt fällt jede Menge Schnee

Die Gebäude in der Wiener City sind bereits angezuckert.
Die Gebäude in der Wiener City sind bereits angezuckert."Heute"
Von Experten vorhergesagt, war es am Freitagvormittag so weit. Erstmals in dieser Saison schaute "Frau Holle" in Wien vorbei und ließ es schneien. 

Seit den Donnerstagabendstunden gilt für den Großraum Wien und weite Teile Niederösterreichs eine rote Schnee-Warnung. Auch am Freitag gilt diese ungemindert weiter. Am Vormittag gab es dann erste Vollzugmeldungen aus dem Großraum Wien. Zuvor waren schon erste Schnee-Fotos aus Niederösterreich aufgetaucht. 

Wetter-Experten rechnen damit, dass der Schneefall am Freitag Begleiter bis in die Abendstunden sein wird. Die roten Warnungen sind teilweise sogar bis Samstag gültig.  

Nach wie vor herrscht im Osten eine rote Schnee-Warnung.
Nach wie vor herrscht im Osten eine rote Schnee-Warnung.UWZ

Aufgepasst im Straßenverkehr

Wie die Unwetterzentrale bekanntgibt, herrschen mittlerweile winterliche Fahrbahnverhältnisse auf der A1 und der A21. Erhöhte Vorsicht ist also geboten. Apropos Straßenverkehr. Zur Stunde legt ein großer Stau die A22 in Wien lahm. Der Kaisermühlentunnel ist gesperrt

"Der Freitag bringt besonders in den südwestlichen, zentralen und nördlichen Regionen häufig Schneefall, selbst im Donauraum fällt zumindest Schneeregen", heißt es seitens der Ubimet. Ganz im Westen ist die Intensität gering und von Unterkärnten bis ins Weinviertel fällt zunächst Regen, vereinzelt ist in der Früh auch gefrierender Regen möglich. Am Nachmittag lässt der Niederschlag tendenziell nach, auch im Süden und Osten sinkt die Schneefallgrenze dann teils bis in tiefe Lagen. Mäßiger Westwind, die Höchstwerte: -1 bis +4 Grad.

Die ZAMG bittet darum, eigene Wetterbeobachtungen auf wettermelden.at zu erfassen. "Unser Messnetz erfasst das Wetter in Österreich rund um die Uhr sehr detailliert. Aber wo die Schneefallgrenze in den einzelnen Regionen exakt liegt und ob der Schnee nur auf Wiesen oder auch auf Straßen liegen bleibt, lässt sich nicht messen, hier helfen uns Meldungen aus der Bevölkerung sehr", so Krennert, der auch der Projektleiter von wettermelden.at ist.

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