Temperaturen um 40 Grad

Jetzt ist es amtlich – Hitzewelle brach alle Rekorde

Der Juni 2026 war so heiß wie nie zuvor. In Linz wurden 39,3 Grad gemessen, österreichweit purzelten dutzende Temperaturrekorde.
Oberösterreich Heute
02.07.2026, 10:48
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Der Juni 2026 geht als historischer Hitzemonat in die Wettergeschichte ein. In Oberösterreich und im ganzen Land wurden zahlreiche Temperaturrekorde gebrochen. Allein in Linz kletterte das Thermometer am vergangenen Wochenende auf 39,3 Grad - so heiß war es in der Landeshauptstadt seit Beginn der Messungen noch nie.

Auch abseits der Städte sorgte die Hitzewelle für neue Höchstwerte. Die Geosphere Austria beobachtete im Juni 32 Wetterstationen in Oberösterreich. An sämtlichen Standorten wurde ein neuer Juni-Rekord aufgestellt, wie der ORF berichtet. Fast jede zweite Station meldete sogar die höchste jemals gemessene Temperatur.

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Österreichweit fiel die Bilanz noch deutlicher aus. Von insgesamt 277 Wetterstationen registrierten 157 neue Rekorde. Besonders außergewöhnlich waren die Werte in Wien. An der Hohen Warte wurde der bisherige Juni-Rekord aus dem Jahr 1950 gleich um 3,6 Grad übertroffen. Auch der bisherige Allzeit-Rekord wurde deutlich überschritten.

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Auffällig ist laut den Meteorologen, dass die neuen Höchstwerte die bisherigen Rekorde nicht nur knapp übertrafen. Im Schnitt lagen die neuen Juni-Maxima um 1,4 Grad höher als die bisherigen Bestmarken. An 46 Wetterstationen betrug der Unterschied sogar mehr als zwei Grad.

Nicht nur tagsüber war die Belastung enorm. Auch in den Nächten kühlte es vielerorts kaum ab. In der Nacht auf den 29. Juni wurden österreichweit an 94 Wetterstationen Tropennächte mit Temperaturen über 20 Grad registriert. Auf der Jubiläumswarte in Wien wurde mit 27,3 Grad zudem die wärmste Nacht seit Beginn der Messungen verzeichnet.

Hitzewellen intensiver

Selbst in den Bergen blieb es ungewöhnlich warm. Am Hohen Sonnblick lagen die Temperaturen deutlich über den langjährigen Durchschnittswerten. Experten sehen darin ein weiteres Zeichen dafür, dass extreme Hitzewellen im Zuge des Klimawandels häufiger und intensiver werden.

Analysen zeigen bereits jetzt, dass Hitzewellen in den Landeshauptstädten heute im Schnitt rund sieben Tage länger dauern als noch in den 1960er Jahren. Vor allem im Flachland und in tieferen Regionen nehmen Hitzetage und Tropennächte weiter zu.

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