Gröden! Franz feiert hinter den dominanten Elchen

ÖSV-Star Max Franz raste bei der Abfahrt in Gröden aufs Stockerl. Nur die beiden Norweger Svindal und Jansrud waren schneller.
Die Ski-Welt verneigt sich vor Aksel Lund Svindal. Der Speed-Elch raste in der Abfahrt von Gröden am Samstag allen davon. Obwohl er seit seinem Kreuzbandriss in Kitzbühel von schweren Knieschmerzen geplagt wird, knöpfte er Landsmann Kjetil Jansrud sechs Zehntel ab.

Max Franz feierte als bester Österreicher den dritten Platz. Der Vorjahressieger hatte 85 Hundertstel Rückstand. Romed Baumann zeigte dahinter mit dem sechsten Platz auf. Matthias Mayer (+1,62), Vincent Kriechmayr (+1,74) und Hannes Reichelt (+2,03) mussten sich hingegen schwer geschlagen geben.

Svindal strahlte im Zielgelände. Für ihn war der Sieg in Gröden eine große Genugtuung. Er verriet, dass nach wie vor das Knie nach jeder Fahrt stark anschwillt. In den Trainings konnte er nicht voll durchziehen, musste vor jedem Sprung einen Extra-Schwung einlegen. Umso größer war die Freude über die dominante Vorstellung im Renntempo.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. Mit Gilles Roulin landete ein Schweizer mit der Startnummer 32 überraschend auf dem vierten Platz. Ihm fehlte eine Sekunde auf Svindal. Das starke deutsche Team, das im ersten Abfahrtstraining aufgezeicht hatte, belegte die Plätze 12 bis 14 (Andreas Sander, Thomas Dressen und Josef Ferstl, der den Super-G am Freitag gewann).

(Heute Sport)

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