Pannen-Polen schenken Senegal den Auftaktsieg

Pleiten, Pech und Pannen für Polen beim WM-Auftakt gegen den Senegal. Ein Eigentor und ein kurioser Gegentreffer brachten Lewandowski und Co. zu Fall.

Das polnische Team hat einen kräftigen Fehlstart in die WM 2018 erwischt. Die Elf rund um Robert Lewandowski musste sich im Moskauer Spartak-Stadion dem Senegal mit 1:2 geschlagen geben. Dafür verantwortlich waren ein Eigentor und ein kurioser Gegentreffer.

Lange sahen die 44.200 Fans in der russischen Hauptstadt Schonkost. Den hoch favorisierten Polen gelang wenig, der Senegal rund um Liverpool-Star und Ex-Salzburger Sadio Mané war aktiver, blieb aber ebenso harmlos. Bis zur 37. Minute. Da zog Idrissa Gueye von der Strafraumgrenze ab. Der Schuss wäre wohl klar am Tor vorbei gegangen, doch der Pole Thiago Cionek fälschte ihn unhaltbar ins eigene Tor ab – 1:0.

Kurioser Treffer bringt Polen zu Fall

Nach dem Seitenwechsel nahmen die Polen das Heft in die Hand. Einen Lewandowski-Freistoß hielt Senegal-Schlussmann Khadim N?Diaye mit einer Glanzparade (50.). Fünf Minuten später verzog Lukasz Piszczek frei stehend an der zweiten Stange (55.).

Doch mit dem kuriosesten Treffer im bisherigen Turnier machte der Senegal den Sack zu. Nach einer Behandlung wurde Stürmer M?Baye Niang vom Referee Nawaf Shukralla genau bei einem Rückpass von Grzegorz Krychowiak aufs Spielfeld gewunken. Der Angreifer spritzte vor dem herausstürmenden Keeper Wojciech Szczesny dazwischen, schob ins leere Tor zum 2:0 ein (61.).

In der Schlussphase klappten die Polen das Visier hoch. Pechvogel Krychowiak gelang in der 86. Minute noch der Anschlusstreffer. Doch der polnische Ausgleich blieb aus. Damit müssen mit Polen und Kolumbien die beiden Gruppenfavoriten im Pool H um den Aufstieg zittern.

(heute.at)

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