Paco Rassad triumphierte am Sonntag im Slalom von Adelboden. Der Franzose setzte sich vor dem Norweger Atle Lie McGrath und dessen Landsmann Henrik Kristoffersen durch. Kristoffersen konnte die Pausenführung nicht zum ganz großen Wurf nutzen.
Kein Podium, dennoch ein wichtiger Schritt aus der Krise: Manuel Feller raste am Chuenisbärgli auf Platz fünf. Das ÖSV-Team hatte in dieser Saison noch keine Top-5-Platzierung im Slalom erreicht. Feller selbst hatte es heuer bis dato nicht in die Top 10 geschafft.
Dem Tiroler fehlten nur zwei Hundertstelsekunden auf Lucas Pinheiro Braathen auf Platz vier, 0,18 Sekunden auf das erste Stockerl.
Feller war aus der ersten Startgruppe gerutscht, hatte im Slalom die Plätze 11 (Levi, Alta Badia), 27 (Gurgl) und zwei Ausfälle (Val d'Isere, Madonna) zu Buche stehen. Er atmete durch: "Skifahrerisch sehr in Ordnung. Im Großen und Ganzen sehr in Ordnung. Es fehlt nicht weit. Es braucht mittlerweile sehr viel Risiko, um ganz oben zu stehen. Es waren zwei solide Läufe – im Ersten einfach zwei kleine Fehler zu viel. Ich fahre positiv gestimmt heim. Ich weiß auch, dass ich Punkte brauche, damit ich in den 15 bleibe. Jetzt kann ich in Wengen ein bisschen lockerer drauflosfahren."
Hinter Feller klaffte eine Lücke – im Slalom-Team drückt der Schuh also weiterhin: 14. Dominik Raschner, 16. Marco Schwarz, 18. Michael Matt. Out im ersten Durchgang: 31. Fabio Gstrein, 33. Adrian Pertl, 39. Simon Rueland und die ausgeschiedenen Johannes Strolz, Joshua Sturm.
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