Tschofenig triumphiert

Prevc Tournee-Sieger! Fünf Österreicher in Top sieben

Die ÖSV-Adler zeigen zum Abschluss der Vierschanzentournee in Bischofshofen auf, Daniel Tschofenig siegt. Domen Prevc sichert sich den Gesamtsieg.
Sport Heute
06.01.2026, 15:13
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Heimsieg beim Finale der Vierschanzentournee! Daniel Tschofenig sorgte am Dreikönigstag in Bischofshofen für rot-weiß-roten Jubel. Der Gesamtsieger des Vorjahres setzte sich am Dienstag vor Domen Prevc und dem Ryoyu Kobayashi durch.

Der Slowene Prevc fixierte damit endgültig den souveränen Titel in der Gesamtwertung, löste Tschofenig als Gewinner des goldenen Adlers ab. Der 23-Jährige übergab die Trophäe zeremoniell an den Nachfolger.

Tschofenig: "Ich bin glücklich. Ich habe mir heuer wenig erwartet. Die Sprünge waren schwer in Ordnung und heute ein absolut genialer Tag. Es kommt sehr viel Freude vom letzten Jahr hoch. Es war ein cooler und wichtiger Moment in meinem Leben."

Der Villacher siegte zudem vor den Augen seiner Lebensgefährtin Alexandria Loutitt. Die kanadische Top-Springerin fehlt nach einem Kreuzbandriss verletzt. In Bischofshofen durfte sie für ihr Heimatland sogar auf dem Trainerturm die Fahne schwenken. Im Vorjahr hatte Loutitt noch deutlich mehr Stress, um rechtzeitig zum Triumph ihres Liebsten anzureisen: Sie war nach ihrem eigenen Springen in Villach auf der A10 zum Abschluss in Bischofshofen gerast.

Top aus heimischer Sicht: Nach schweren Wochen zeigt die Formkurve des gesamten Teams wieder steil nach oben. Mit Tagessieger Tschofenig schafften gleich fünf ÖSV-Adler den Sprung unter die besten sieben: 4. Jan Hörl, 5. Stephan Embacher, 6. Stefan Kraft, 7. Manuel Fettner. Clemens Aigner wurde zum Abschluss Elfter, Jonas Schuster belegte Rang 16.

Für Tschofenig war es der zehnte Weltcupsieg, der dritte bei einem Tourneespringen. Exakt einen Monat vor Start der Olympischen Winterspiele in Italien ist nicht nur der Dominator des Vorjahres wieder voll da – auch seine Kollegen.

Hörl: "Es war eine sehr gute Tournee. Wieder ein zweiter Gesamtplatz, wie im Vorjahr. Damit bin ich sehr zufrieden. Tschofi beweist es immer wieder, dass er eine Wettkampfsau ist. Er tut sich im Training schwer, im Wettkampf ist es umgekehrt. Er hatte jetzt eine schwere Zeit – das kennt er noch nicht so."

Embacher: "Es war sehr cool. Ich habe es mir davor nie gedacht, dass ich die Tournee mal am Stockerl abschließen kann. Es ist richtig geil, mit dem Jan oben zu sein. Ich gönne es ihm von Herzen. Er ist so ein cooler Typ, immer für mich da."

Bemerkenswert: Fettner absolvierte mit 40 Jahren sein letztes Tourneespringen. Als Siebenter in Bischofshofen, Zehnter in der Gesamtwertung verabschiedete sich der "Sprung-Dino" mehr als würdig von der großen Bühne.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 06.01.2026, 18:46, 06.01.2026, 15:13
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