Jetzt neuer Fall nach AstraZeneca-Impfung in Österreich

Wieder Probleme nach AstraZeneca-Imfung in Österreich
Wieder Probleme nach AstraZeneca-Imfung in Österreichapa/picturedesk ("Heute"-Montage)
Wie "Heute" erfuhr, kämpft nun eine dritte Frau mit Komplikationen nach einer AstraZeneca-Impfung. Diesmal wurde aber eine andere Charge verwendet.

Nach den zwei Fällen rund um zwei Mitarbeiterinnen des Spitals Zwettl, gibt es jetzt einen dritten Fall in Österreich: Diesmal nicht in Niederösterreich und nicht aus der Charge ABV 5300, die in Österreich ohnedies schon aus dem Verkehr gezogen wurde – mehr dazu hier.

Dritter Fall in Steiermark

Eine 49-Jährige und eine 34-Jährige aus dem Zwettler Landeskrankenhaus waren mit "AstraZeneca" geimpft worden, beide hatten danach Blutgerinnungsstörungen. Die 49-Jährige starb danach im Wiener AKH, die 34-Jährige wurde auf die "Interne" in Zwettl verlegt. Übrigens: Eine der Frauen hatte schon mal eine Beinvenenthrombose, die andere nicht, heißt es aus gut informierten Kreisen gegenüber "Heute".

Beim dritten Fall handelt es sich um eine steirische Krankenschwester: Die 51-Jährige war am 12. Februar 2020 in Graz geimpft worden, erlitt Gerinnungsstörungen und eine Lungenembolie. Dabei war sie nicht mit der gestoppten Charge ABV 5300 geimpft worden, sondern mit einem Impfstoff einer anderen Charge. Die Frau war über zwei Wochen im Spital, soll heute entlassen werden.

300 Gerinnungsstörungen in Europa

Wie berichtet hat es, Stand Montagabend, europaweit knapp 300 Blutgerinnungsstörungen nach Impfungen gegeben. Ob ein Zusammenhang mit "AstraZeneca" besteht, ist ungewiss (es gilt die Unschuldsvermutung). Die Untersuchungen, auch im Todesfall der 49-Jährigen, laufen auf Hochtouren.

Kein Satz in Pressekonferenz

Noch am Dienstagmorgen hatte es eine Anschober-Pressekonferenz gegeben, der Minister sagte krankheitsbedingt ab - mehr dazu hier. Katharina Reich (Chief Medical Officer), Maria Paulke-Korinek (Leiterin Impfatbeilung) und Christa Wirthumer-Hoche (AGES) informierten über den Impffortschritt, lobten die Impfstoffe und sprachen dabei auch über die zwei Fälle in Niederösterreich. Dabei fiel aber kein Wort über den steirischen Fall.

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