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Jetzt spricht der Özil-Papa über den Rassismus-Eklat

Mesut Özil ist mit einem Rundumschlag aus dem deutschen Nationalteam zurückgetreten. Das kommt für seinen Vater alles andere als überraschend.

Heute Redaktion
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Mesut Özil prangerte öffentlich Rassismus innerhalb des deutschen Nationalteams an. "Wenn wir gewinnen, bin ich Deutscher. Wenn wir verlieren, bin ich ein Immigrant", hatte der 29-Jährige in sozialen Netzwerken geschrieben und seinen Rücktritt aus dem DFB-Team erklärt.

Davor hatte sich der Legionär von Arsenal London wegen seines Fotos mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan harter Kritik ausgesetzt gesehen.

"Unwürdig"

Für seinen Vater, Mustafa Özil, ist der Rücktritt ein logischer Schritt. "Mich hat die Entscheidung nicht überrascht. Das habe ich schon vorhergesagt. Er war einfach zu verletzt wegen der Anfeindungen, zu gekränkt. Ich hoffe für ihn, dass er zur Ruhe kommt", so Mustafa Özil zur Bild.

Trotzdem ist beim stolzen Özil-Papa Wehmut dabei. "Ich bin sehr traurig, dass seine große Karriere in der Nationalmannschaft so zu Ende geht. Das ist unwürdig."

Auf ihn einwirken konnte Papa Özil nicht. Mustafa Özil war bis 2013 auch Berater seines Sohnes. Seit einem Disput haben die beiden kaum Kontakt. (Heute Sport)