Jetzt spricht Stöger über Skandal-Stürmer "Auba"

Sorgenkind Pierre-Emerick Aubameyang tanzte Dortmund auf der Nase rum. Peter Stöger darf endlich durchschnaufen und spricht nun erstmals Klartext.

Das Transfer-Theater um Pierre-Emerick Aubameyang hat sich endlich erledigt. Am letzten Tag des Winter-Transferfensters tütete Arsenal den 64-Millionen-Deal ein. Der Gabuner übersiedelt nach London. Arsenal ließ Olivier Giroud zu Chelsea ziehen, damit Michy Batshuayi von den Blues zum BVB wechseln konnte – das kuriose Transfer-Dreieck ist perfekt!

Dortmund verliert mit "Auba" seinen Torgaranten. Nach seinen Eskapaden in den vergangenen Wochen trauern ihm aber nur wenige nach. Der Stürmer machte kein Geheimnis daraus, dass er mit Dortmund längst abgeschlossen hatte. Das sorgte im Team für Unruhe, setzte den österreichischen Trainer Peter Stöger gehörig unter Druck, da bis zuletzt nicht feststand, ob er nicht doch noch mit seinem Problem-Kicker weiterarbeiten müsse.

Kein Auba-Opfer

Jetzt herrscht Gewissheit. Wenige Stunden nach der Angreifer-Rochade sprach Stöger über die letzten Wochen mit Aubameyang. Im Interview mit der Bild Zeitung wurde er direkt gefragt, ob er sich als Opfer des 'Enfant terrible' sehe. "Nein!", schoss es aus Stöger heraus. Er vertraue den jungen Spielern: Christian Pulisic, Jadon Sancho. "Dazu hat Andre Schürrle Qualität, die wir wecken möchten. Und auch Marco Reus kommt bald zurück."

Kein Opfer also - Spuren hat das Hickhack aber allemal hinterlassen. "Es ist gut, dass es vorbei ist, weil das Thema so enorm viel öffentlichen Raum eingenommen hat." Stöger gesteht: "Die Berichterstattung hat sich auf alles andere übertragen, was mit der Mannschaft zu tun hat."

Ein Nachtreten erspart sich der Österreicher. Ja, Aubameyang habe eine Teamsitzung geschwänzt, ein Mal schlecht trainiert. Ansonsten habe er sich aber nichts zu Schulden kommen lassen. "Und da Auba in der letzten Woche gut trainiert hat, habe ich ihn spielen lassen." Stöger hatte die schwierige Aufgabe, den Gabuner bei Laune zu halten, für den Fall, dass sich der Transfer in letzter Minute doch noch zerschlagen hätte.

Dann wäre Aubameyang in Dortmund gestrandet, hätte sich mit seinen zunehmend verärgerten Kollegen und dem Trainer zusammenraufen müssen. "Hätten wir ihn auf die Tribüne gesetzt und womöglich noch bis Sommer gehalten, wäre das Thema nie erledigt gewesen." (Heute Sport)

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