Nächste Runde im Fight zwischen Donald Trump und den protestierenden US-Sportlern. In seiner Not verweist der US-Präsident jetzt auf Jamaikas Usain Bolt.
In der vergangenen Woche forderte US-Präsident Donald Trump, dass alle NFL-Spieler, die bei der Hymne als Zeichen des Protests knien oder nicht aufstehen, sofort gefeuert werden sollten. Doch damit nicht genug: Indirekt bezeichnete er die Athleten sogar als "Hurensöhne".
Ein Welle der Solidarität geht jetzt durch das vermeintliche "Land of the free", immer mehr Sportler oder auch Schauspieler solidarisieren sich mit den Protesten.
Bolt gibt kein Interview während US-Hymne
Doch was macht Trump? Richtig, er gießt munter weiter Öl ins Feuer. In seinem jüngsten Tweet in Richtung der aufmüpfigen Sportstars verwies er jetzt auf niemand geringeren als Super-Sprinter Usain Bolt. Der ist zwar Jamaikaner, aber er zeigt laut Trump zumindest Respekt vor der US-Hymne. Tatsächlich ist Bolt in dem Clip zu sehen, wie er ein Interview abbricht, um der US-Hymne andächtig zu lauschen.
Ob er dies aus Respekt vor den USA macht oder ob er einfach keine Lust mehr auf das Interview hatte, bleibt allerdings offen. Es ist aber davon auszugehen, dass er "not amused" ist, dass Trump jetzt auch ihn in den Hymnen-Streit mit rein zieht.
Eine Reaktion des achtfachen Olympia-Siegers ist noch ausständig. Er genießt seinen wohlverdienten Ruhestand und muss sich dabei gegen die "Attacken" seiner Freunde erwehren, wie das folgende Instagram-Video zeigt:
(red.)