Jetzt zittert auch Olympia vor dem Coronavirus

Das Coronavirus hält die ganze Welt in Atem. Während das Virus sich Stück für Stück auch in Europa verbreitet, macht sich das IOC schon Gedanken über die Olympischen Spiele 2020 in Tokio. Noch hofft man, das Großevent normal über die Bühne zu bringen.

Richard Pound, ein hochrangiges IOC-Mitglied, klärt die Situation in einem AP-Interview auf: "Es gibt noch ein Zeitfenster von rund drei Monaten, um über eine Absage der Spiele zu entscheiden."

"Es ist eine große, große, große Entscheidung und man kann sie erst treffen, wenn man verlässliche Fakten hat, auf die man sich stützen kann", erklärt der Kanadier weiter.

Eine Verschiebung an einen anderen Termin oder in eine andere Stadt sei fast unmöglich: "Man kann nicht einfach sagen, wir machen es im Oktober. Das würde die TV-Rechteinhaber vor große Probleme stellen und es würde mit den Terminen von Football, Basketball, Baseball und des europäischen Fußballs kollidieren."

"Es ist auch schwierig, den Ort zu verlegen, da es nur wenige Städte auf der Welt gibt, die in dieser kurzen Zeit die Ausrichtung übernehmen könnten", so Pound weiter.

Der 71-Jährige ermutigt die Sportler allerdings: "Alle Anzeichen deuten darauf hin, dass es wie gewohnt weitergehen wird. Konzentrieren Sie sich also weiterhin auf Ihren Sport." Die Spiele sollen von 24. Juli bis 9. August 2020 in Tokio über die Bühne gehen.

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