Vor großem Durchbruch

Josh.: "Wusste oft nicht, ob ich die Miete zahlen kann"

Josh. meldet sich mit neuer Musik zurück. "Heute" traf den Sänger zum Talk über große Hits, Druck und warum er heute wieder glücklicher ist.
Heute Entertainment
07.04.2026, 05:30
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Drei Jahre ohne neues Album – doch jetzt ist Austro-Sänger Josh. zurück und legt am 10. April nach. Mit "Wer singt dann Lieder für dich" zeigt sich der fünffache Amadeus-Preisträger ganz persönlich. Spätestens seit "Cordula Grün" kennt jeder Österreicher seine Stimme – doch dem Sänger ist wichtig, dass die Öffentlichkeit weiß, dass er "nicht nur für Party zuständig" ist, betont er im Gespräch mit "Heute".

Schon mit seinem letzten Album "Reparatur" verarbeitete er schwierige Zeiten. Josh. kämpfte mit Depressionen und Alkohol. Heute hat er diese Phase hinter sich gelassen und das hört man. "Ich hatte den Wunsch, dass es wieder ein bisschen fröhlicher wird, weil es mir selber viel besser geht und dann hat es mich gefreut, dass man das am Ende auch hören kann," erzählt er im "Heute"-Talk.

Der Weg zum Erfolg war für den Sänger nicht einfach. Bevor der große Durchbruch kam, kämpfte er mit Unsicherheiten und auch finanziell lief nicht alles rund bei ihm. "Die Zeit, in der man nicht weiß, wie man die Miete zahlt, hätte ich auch überspringen können," sagt er offen. Der Erfolg kam schließlich plötzlich, brachte aber auch neuen Druck mit sich, weil die Fallhöhe auf einmal sehr hoch war.

Einen Hit planen? Für Josh. unmöglich. "Das Schöne an Musik ist ja auch, dass keiner weiß, wie es geht," so der 39-Jährige und fügt hinzu: "Hätte ich gewusst, wie man einen Hit schreibt, hätte ich es mit 20 auch schon gemacht."

Stillstand ist für ihn keine Option. Direkt nach Album-Release geht er auf große Solo-Tour, im Sommer folgen Open-Air-Shows mit Rian. Dass er für die Musik brennt, zeigt auch sein Blick in die Zukunft. In fünf Jahren will er genau das tun, was er jetzt macht – neue Songs schreiben, kreativ sein und vor allem Live auftreten.

Sein großes Ziel hat er dabei klar vor Augen: "Ein 30 Jahre Bühnenjubiläumskonzert zu geben – was ich jetzt dann schon machen könnte, weil ich habe mit 10 schon auf Bühnen gespielt, aber ich glaube, es zählt erst ab dann, wenn Leute gekommen sind, die nicht mit dir verwandt sind."

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