Motorsport-Fans traurig! Iron Force und JP hören auf

Motorsport-Fans wird das gar nicht gefallen: Iron Force Racing und Mitbegründer Jean Pierre Kraemer sind 2020 bei den GT Mastern nicht am Start.
In der Rennserie der GT Masters war das Iron Force Racing Team ein Publikumsmagnet. Jan-Erik Slooten baute zusammen mit JP Performance und anderen Partner das Renn-Team auf. Der Grund für die Initiatoren war die sinkende Popularität des Motorsports in Deutschland. Also suchte man Sponsoren, besorgte sich einen Porsche 911 GT3 R, das sogenannte UFO, und baute das Renn-Team auf.

In den letzten beiden Saisonen besuchten tausende Fans das Iron Force Racing Team an den Rennstrecken im Fahrerlager. Vor allem die eigens aufgebaute Viewing Area machte das Team so besonders. Fans konnten in der Box selbst, nur einige Meter von den Mechanikern und Rennfahrern entfernt, das Motorsport-Fieber hautnah miterleben.

Auf dem Youtube-Channel von Jan-Erik Slooten, Ring Police, berichtete der Rennfahrer und Unternehmer regelmäßig von der Rennstrecke und lieferte den Fans einen besonderen Blick hinter die Kulissen des Rennzirkus. Doch nun ist das alles vorbei.

CommentCreated with Sketch.1 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Am Wochenende teilten Mitgründer JP Kraemer, ein weiterer großer Sponsor und Einsatzfahrer Lucas Luhr ihren Abschied aus dem Team mit. "Motorsport ist meine Leidenschaft, aber ich habe mir immer geschworen, echt zu bleiben und dahinter zu stehen, was ich tue. Das kann ich leider nicht mehr zusammen mit Ring Police/Ironforce. Daher wird es Zeit, dass ab jetzt jeder sein eigenes (persönliches) Rennen fährt", so der 40-jährige Luhr auf Instagram.

Auch Iron Force Racing teilte über das soziale Netzwerk mit Bedauern mit, dass sie in dieser Saison nicht an den Start der GT Masters gehen werden und bedankten sich gleichzeitig für die vielfache Unterstützung bei den Fans.

Unter dem Posting teilten hunderte Fans in den Kommentaren mit, wie traurig der Rückzug nicht nur für sie, sondern vor allem für den Motorsport selbst sei. Einige hoffen stattdessen auf ein Comeback in den kommenden Jahren und wünschen allen für die Zukunft nur das Beste.



Sportlicher Erfolg blieb leider aus

Zum großen Bedauern der Fans hielt sich der sportliche Erfolg von Iron Force Racing in Grenzen. In der ersten Saison der deutschen GT-Serie blieben Slooten und Luhr mit ihrem Porsche punktelos. Ein Jahr darauf, 2019, erreichte man 34 Punkte und belegte von 19. Plätzen den 16. Platz.

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