Julia Mancuso hat ein Crowdfunding zu ihren eigenen Gunsten gestartet. Damit will sie ihre Therapie nach ihrer Hüft-OP finanzieren. Nicht jeder zeigt dafür Verständnis.
Ein von Julia Mancuso (@juliamancuso) gepostetes Foto am 29. Dez 2015 um 17:06 Uhr
Die 31-Jährige, , startete am Dienstag den Spendenaufruf auf ihrer Webseite. Darin erklärt sie, dass ihr, so wie auch anderen verletzten US-Skifahrern üblich, bei Nichtantreten zu Wettbewerben, auch wenn dies wegen einer Verletzung ist, die Unterstützung gestrichen wird. Auch einige Sponsoren zahlen nicht, wenn Mancuso nicht auf der Piste zu sehen ist.
Zwar habe sie eine Krankenversicherung und werde auch durch das Nationale Olympische Komitee der USA unterstützt. Allerdings sei sie derzeit mit Ausgaben für ihre Rehabilitation in der Höhe von rund 4.600 Euro im Monat konfrontiert. "Wenn man nach der besten Behandlung sucht, schnellen die Kosten rasch in die Höhe", erklärte die US-Amerikanerin. Deshalb rief sie jetzt eine Spendenaktion ins Leben. Für 25 US-Dollar (rund 23 Euro) wird man Mitglied im Team Mancuso. Als Dank bekommt der Spender ein Foto von Mancuso mit persönlicher Widmung.
Allerdings erntete Mancuso bereits Kritik auf Facebook. Der Grund: Erst vor kurzem postete die US-Rennläuferin Fotos von ihrem Strandurlaub auf den Fidschi-Inseln.
Ein von Julia Mancuso (@juliamancuso) gepostetes Foto am 22. Dez 2015 um 13:58 Uhr
Diese tragen laut Meinung mancher User nicht gerade dazu bei zu glauben, Mancuso hätte Geld dringend notwendig. Auch bezweifeln viele, dass die Olympiasiegerin und mehrfache Medaillengewinnerin bei Weltmeisterschaften aufgrund ihrer lukrativen Werbeverträge keine Geldreserven habe.