"Uns fehlen die Worte"

Junge Österreicherin enthüllt Schock-Erlebnis in Spital

Influencerin Julia Chechik erhebt nach einem Besuch in der Notaufnahme der Klinik Innsbruck schwere Vorwürfe. Was der jungen Mama passiert ist.
André Wilding
11.07.2026, 10:00
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Mit einem emotionalen Video sorgt die gebürtige Tirolerin und Influencerin Julia Chechik derzeit für Aufsehen. Darin schildert sie ihre Erlebnisse in der Notaufnahme der Klinik Innsbruck - und erhebt schwere Vorwürfe gegen das Krankenhaus.

Die Influencerin Chechik berichtet, sie habe wegen starker Übelkeit nachts die Notaufnahme aufgesucht. "Mir ging's extrem schlecht. Ich dachte, mein Körper kann jetzt nicht mehr", erzählt sie.

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"Wie kann so etwas passieren?"

Zwar sei sie medizinisch versorgt worden, mit der Behandlung zeigt sich die junge Mutter aber alles andere als zufrieden. "Uns fehlen die Worte, weil wir nicht wissen, wie so etwas passieren kann", sagt sie.

Besonders ärgert die Influencerin nach eigenen Angaben, dass ihr Medikamente verabreicht worden seien, die nicht mit dem Stillen vereinbar gewesen seien. Sie setzt sich auf ihren Social-Media-Kanälen seit Langem für das Stillen von Babys ein.

"Und niemand von denen kommt auf die Idee, mir stillfreundliche Medikamente zu geben oder mich vorher aufzuklären", kritisiert Chechik. Auf ihre Nachfrage habe ihr eine Krankenschwester zunächst sogar gesagt, es handle sich lediglich um eine Kochsalzlösung.

"Hat sich niemand bei mir entschuldigt"

Nach eigenen Angaben konnte sie ihr Baby anschließend zwei Tage lang nicht stillen. "Mit einem Baby, das keine Flasche nimmt", beschreibt sie die Folgen. Besonders enttäuscht habe sie, dass "es hat sich niemand bei mir entschuldigt".

Die Tirol Kliniken räumen mittlerweile Versäumnisse ein. "Man hätte der Patientin die Faktenlage trotz stressiger Notaufnahme-Situation ausführlicher erklären müssen. Wir müssen uns in diesem Fall für die mangelnde Kommunikation entschuldigen", heißt es in einer Stellungnahme gegenüber der "Kronen Zeitung".

Gleichzeitig betont das Krankenhaus, dass es in diesem Fall keine gleich wirksamen medikamentösen Alternativen gegeben habe. Bei der geschilderten Symptomatik habe zunächst das Ziel gegolten, "Erbrechen stoppen, Kreislauf stabilisieren".

Nutzer zeigen sich empört

Die Notaufnahme sei darauf ausgerichtet, akute Gefahren abzuwenden. Dabei müsse unter Umständen auch eine vorübergehende Stillpause in Kauf genommen werden.

In den sozialen Medien reagieren zahlreiche Nutzer empört und raten Chechik zu einer Klage. Diesen Schritt zieht die Influencerin nach eigenen Angaben in Betracht. Die Tirol Kliniken zeigen sich hingegen überrascht, dass der Fall öffentlich über soziale Medien thematisiert wurde.

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