Bluttat in Kottingbrunn

Junge Sekretärin getötet – Polizei fasst Verdächtigen

Zu Christi Himmelfahrt wurde eine junge Frau in ihrer Wohnung tot aufgefunden, sie starb durch einen Kopfschuss. Ihr Umfeld wird nun genau untersucht.
Erich Wessely
21.05.2026, 10:40
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Die in ihrer Wohnung getötete 28-Jährige hatte ein normales Leben geführt, studierte an einer Fachhochschule und arbeitete als Sekretärin an einer Wiener Schule.

Ihre Eltern waren auf Urlaub gewesen, versuchten ihre Tochter, sie lebte offenbar alleine in einer Wohnung in Kottingbrunn (Bezirk Baden), zu erreichen – vergeblich.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Mit Zweitschlüssel Wohnung aufgesperrt

Weil sie sich große Sorgen machten, verschafften sich die Eltern mit einem Zweitschlüssel Zutritt zur Wohnung in dem Mehrparteienhaus. Hier fanden sie zu Christi Himmelfahrt am 14. Mai die junge Frau leblos auf – Einsatzkräfte konnten nur noch den Tod feststellen.

Obduktion brachte Wende

Während man zuerst auch von einem möglichen Sturz ausgegangen war, brachte eine in Auftrag gegebene Obduktion die Wende: Als Tatwaffe wird ein Kleinkaliber vermutet. Das Landeskriminalamt NÖ übernahm die Ermittlungen.

Eine Nachbarin schilderte, dass die Frau "immer sehr nett" gewesen sei, den Polizeieinsatz zu Christi Himmelfahrt bekam sie mit.

Schlüssel nicht gefunden, keine Einbruchsspuren

Laut "Heute"-Infos wurde der Schlüssel der Frau noch nicht gefunden, möglich, dass ihn der vorerst unbekannte Täter mitgenommen hatte. Auch Einbruchsspuren wurden keine entdeckt.

Gewalt an Frauen: Hier finden Sie Hilfe

Frauenhelpline Tel.: 0800 / 222 555

Polizei Tel.: 133

Helpchat: haltdergewalt.at

Österreichische Gewaltschutzzentren Tel.: 0800 / 700 217

Die Ermittlungen der Exekutive laufen auf Hochtouren – vor allem ihr näheres Umfeld wird nun durchleuchtet: Wen hat die Frau zuletzt gesehen, mit wem hatte sie Kontakt gehabt? In der Zwischenzeit überschlugen sich die Ereignisse: Laut "Heute"-Infos hat es eine Festnahme gegeben, ein 27-Jähriger wurde festgenommen.

Erich Habitzl, Sprecher der Staatsanwaltschaft Wr. Neustadt, wollte eine Festnahme auf "Heute"-Anfrage weder bestätigen noch dementieren: "Aus ermittlungstaktischen Gründen."

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