Kaltenbrunner scheitert erneut an K2

Erst am Pfingstmontag dieses Jahres hatte Kaltenbrunner mit dem Mount Everest den höchsten Berg der Welt bezwungen. Der K2 sollte die Krönung sein. Der 8611-m-Riese in Pakistan ist der letzte Achttausender, der der Alpinistin aus Spital am Pyhrn noch fehlt. Gemeinsam mit Ehemann Ralf Dujmovits befindet sich Kaltenbrunner wieder auf dem Weg ins Basislager. Die Bergsaison am K2 dauert bis Mitte August. Vielleicht versuchen wir es noch einmal, hofft sie.

Gerlinde Kaltenbrunner ist zum dritten Mal am Gipfel des K2 gescheitert. Die 39-jährige Oberösterreicherin und ihr Mann Ralf Dujmovits mussten wegen starker Bewölkung, viel Neuschnee und gefährlichem Steinbruch aufgeben.

Das Ehepaar war am Montag im tiefen Schnee nur sehr langsam vorangekommen. Dadurch erreichten sie ihren Biwakplatz nahe Lager IV erst sehr spät. "Die zu kurze Erholungszeit und in der Nacht aufkommender Wind ließen einen heutigen Gipfelversuch nicht zu. Beide befinden sich bereits im Abstieg zurück ins Basislager", erklärte Kaltenbrunners Sprecherin Kathrin Furtner.

Noch gestern hieß es, die Bedingungen seien gut für den Aufstieg über den schwierigsten Teil zum Gipfel, dem sogenannten Flaschenhals auf rund 8.300 Metern Höhe. An dieser Stelle musste sie auch bei den beiden letzten Versuchen aufgeben. Sie wäre jedoch die erste Frau gewesen, die beim Aufstieg auf Flaschen-Sauerstoff und technische Hilfsmittel verzichtet hätte.

Weiterer Versuch nicht ausgeschlossen

Kaltenbrunner wäre nach der Koreanerin Oh Eun Sun und der Spanierin Edurne Passaban die dritte Frau gewesen, die alle 14 Achttausender bestiegen hat. Allerdings ist nicht ausgeschlossen, dass Kaltenbrunner und Dujmovits noch einen weiteren Anlauf wagen, da die Bergsaison am K2 bis etwa Mitte August dauert.

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