Wo es überall weiß wird

Kaltfront schaufelt jetzt wieder Schnee nach Österreich

Ein kräftiges Hochdruckgebiet sorgt auch am Donnerstag in Österreich für ruhiges und mildes Wetter – doch bereits am Freitag zieht eine Kaltfront auf.
André Wilding
09.04.2026, 08:37
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Das ausgeprägte Hoch "Quirin" mit Kern über dem Baltikum bleibt laut Österreichischer Unwetterzentrale (uwz.at) am Donnerstag auch in Österreich noch wetterbestimmend. Zwischen dem Hoch und tieferem Luftdruck im Südosten Europas wird weiterhin kühle Luft bis in die Osthälfte Österreichs geleitet. Im Westen setzt sich hingegen wärmeres Frühlingswetter fort.

Am Freitag erreicht eine sich abschwächende atlantische Front die Alpenrepublik und sorgt zumindest vorübergehend für leicht unbeständigere Wetterverhältnisse. Bereits am Wochenende setzt sich jedoch ein Zwischenhoch durch und die Lage beruhigt sich rasch wieder. Erst in der neuen Woche nimmt der Tiefdruckeinfluss nach derzeitigem Stand auch im Alpenraum deutlich zu.

Temperaturen sinken deutlich

Der Donnerstag hat bei ein paar harmlosen Wolkenfeldern noch einiges an Sonnenschein zu bieten, am längsten scheint die Sonne im Osten und Südosten. Von Vorarlberg bis ins Innviertel ziehen im Tagesverlauf hohe Wolkenfelder auf, die sich abends verdichten, es bleibt aber noch trocken. Im Osten weht lebhafter Nordwind, auch in den prädestinierten Tälern im Süden frischt der Nordföhn auf. Die Höchstwerte liegen zwischen 12 und 16 Grad.

Am Freitag regnet es besonders an der Alpennordseite zeitweise, die Schneefallgrenze liegt im Waldviertel zwischen 700 und 900 Metern. Im östlichen Flachland überwiegen die trockenen Abschnitte und im Süden ziehen nur ein paar Schauer durch. Die Sonne zeigt sich insgesamt nur selten, am ehesten lässt sie sich im Südwesten und anfangs noch ganz im Osten blicken. Mit maximal nur mehr 7 und 11 Grad kühlt es spürbar ab.

Frostiger Start

Der Samstag beginnt im Nordosten und im Westen meist schon sonnig. Sonst halten sich hochnebelartige Restwolken, die am Vormittag auflockern. Im Süden und Südosten halten sich ganztags etwas mehr Wolken, am Nachmittag ist im Grazer Bergland die Schauerneigung leicht erhöht. Der Wind weht schwach bis mäßig, im westlichen Donauraum auch lebhaft aus östlichen Richtungen. Nach einem frischen, stellenweise sogar frostigen Start steigen die Temperaturen auf 12 bis 17 Grad.

Der Sonntag beginnt verbreitet noch mit Sonnenschein und im östlichen Flachland überwiegt bis in den Abend der sonnige Eindruck. Im Wald- und Mostviertel nehmen die Wolken allerdings im Tagesverlauf zu, es bleibt aber trocken. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus Ost. Nach einem abermals frischen Morgen steigen die Temperaturen auf 14 bis 19 Grad.

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