Kameras sollen Verkehr in Wiener Innenstadt beruhigen

49.000 Autos fahren täglich über die sechs Hauptrouten über Ring und Kai in die Wiener Innenstadt ein.
49.000 Autos fahren täglich über die sechs Hauptrouten über Ring und Kai in die Wiener Innenstadt ein.Helmut Graf
Dazu muss die Straßenverkehrsordnung geändert werden. Stadträtin Sima ist zuversichtlich, dass dies gelingen kann.

Die ehemalige grüne Vizebürgermeisterin Birgit Hebein ist mit ihrem Plan für eine autofreie, verkehrsberuhigte Innenstadt gescheitert. Wohl auch, weil das Projekt zwar mit dem ÖVP-Bezirkschef, nicht aber dem SPÖ-Koalitionspartner abgesprochen war. Insgesamt 17 Ausnahmen sollte es für das Fahrverbot in der City geben. Und: Völlig unklar war, wie es überwacht werden sollte.

Kameras an Ein- und Ausfahrten

Für letzte Frage hat Hebeins Nachfolgerin als Verkehrsstadträtin, Ulli Sima (SPÖ), jetzt eine Lösung gefunden. Demzufolge könnte eine verkehrsberuhigte Innenstadt durch Kameras an den Ein- und Ausfahrten zur City überwacht werden, wie es derzeit etwa schon in Italien der Fall ist. Notwendig ist dafür eine Änderung der Straßenverkehrsordnung, die derzeit durch die grüne Verkehrsministerin geprüft wird. 

Erste Bereiche schon heuer beruhigt

Laut dem rot-pinken Regierungsabkommen soll die Wiener Innenstadt ab 2022 verkehrsberuhigt werden. Vorher soll eine Machbarkeitsstudie klären, wer dann noch in die City einfahren darf. Einige Bereiche sollen laut ORF schon heuer verkehrsberuhigt werden, etwa der Michaelerplatz und die Postgasse.

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