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Kanzler zeigt, wie kritisch es in deinem Bundesland ist

"Mir ist wichtig, dass es Klarheit gibt, wenn es um die Belegung der Intensivstationen in Österreich geht", sagt Kanzler Sebastian Kurz – die Zahlen.
Rene Findenig
02.04.2021, 21:01

"Die Lage in Niederösterreich, Wien und dem Burgenland ist sehr angespannt – in den anderen Bundesländern ist die Lage derzeit deutlich besser", so Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP). Deswegen legt er die Statistiken zu den Bundesländern offen, die die Situation in den Spitälern zeigt.

In Wien betrug die Belegung der Intensivstationen am 31. März rund 45 Prozent, wobei angemerkt wird, dass Intensivbetten abgesehen von Corona auch für andere Bereiche benötigt werden. Im Ernstfall gebe es die Möglichkeit, Normalbetten in Intensivbetten umzuwandeln – dies gilt für alle Bundesländer. Die Prognose: Bis zum 14. April sollen rund 60 Prozent der Intensivbetten belegt sein.

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Derzeit herrscht eine Belegung der Intensivbetten von rund 35 Prozent, was Corona-Patienten betrifft. Bis zum 14. April wird damit gerechnet, dass die Zahl auf 45 Prozent anwächst.

Ähnliches Bild wie im Burgenland: Circa 35 Prozent der Intensivbetten sind belegt, 40 Prozent werden es Mitte April sein.

Etwas besser, aber noch immer dramatisch ist die Situation in Oberösterreich, wo derzeit rund 30 Prozent der Intensivbetten belegt sind und es Mitte April bereits 35 Prozent sein werden.

In Tirol sind die Intensivbetten derzeit zu 15 Prozent mit Corona-Patienten belegt. Am 14. April wird mit einer Betten-Belegung von rund 20 Prozent gerechnet.

Auch in der Steiermark beträgt die Betten-Belegung mit Corona-Bezug derzeit rund 15 Prozent und wird den Prognosen nach innerhalb von zwei Wochen auf rund 20 Prozent anwachsen. 

Stabil zeigt sich die Lage aktuell in Salzburg. 15 Prozent der Intensivbetten sind Corona-bedingt belegt, in zwei Wochen soll die Zahl konstant bleiben.

Vorarlberg hat zur Zeit die besten Intensivauslastungs-Zahlen mit 5 Prozent. Gerechnet wird damit, dass diese Zahl auch noch am 14. April so bleiben wird.

Auch in Kärnten soll die Situation vorerst stabil bleiben: 10 Prozent Auslastung der Intensivstationen mit Corona-Patienten, auch in zwei Wochen soll es bei 10 Prozent bleiben.

Vereinbart wurde bei einem Corona-Gipfel am Donnerstag, dass die an die Ostregion angrenzenden Bundesländer Oberösterreich, Steiermark und Kärnten Intensivpatienten übernehmen sollen, um die belasteten Bundesländer zu entlasten. Lockdown-Maßnahmen sind dagegen für Rest-Österreich vorerst vom Tisch – dafür haben Wien, Niederösterreich und das Burgenland die bis 6. April angedachte "Osterruhe" bereits bis zum 11. April verlängert.

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