Karriere-Aus? Shiffrin dachte über Rücktritt nach

Ski-Queen Mikaela Shiffrin dachte an ein Karriere-Ende
Ski-Queen Mikaela Shiffrin dachte an ein Karriere-EndeGepa
Erst der Tod ihres Vaters, dann die Corona-Krise! Mikaela Shiffrin ist schwer gebeutelt. Sie dachte sogar an ein Karriere-Ende.

Im vergangenen Februar verstarb ihr Vater Jeff nach einem Arbeitsunfall. Shiffrin erinnert sich an eine schwere Zeit: "Ich war an der Spitze der Gesamtwertung und an der Spitze der Slalomkugel. Es gibt so viele Dinge, die da waren. Sie waren fast da. Dinge, die ich wollte, bevor wir die wichtigste Person in unserem Leben verloren."

Shiffrin entschied sich dazu, Ende Jänner aus dem Weltcup auszusteigen. Petra Vlhova holte die Slalom-Kristallkugel, Federica Brignone holte erstmals den Gesamtweltcup. Shiffrin saß währenddessen am Sterbebett ihres Vaters, verfolgte den Ski-Weltcup nur am Rande: "Und dann geht der Rest der Welt weiter. Sie fuhren weiter Ski und feierten immer wieder – wer auch immer es war – als sie gewannen. Oder sie darüber sprachen, wie aufregend es war, das rote Trikot der Diszplinen-Führenden zu haben und den Gesamtsieg zu erringen."

Die Jubelbilder setzten Shiffrin zu – und führten zu Gedanken über ein Karriere-Ende: "Mann, die Leute lieben es, wenn ich weg bin. Die Leute lieben es, wenn ich nicht da bin. Vielleicht sollte ich nicht zurückkehren, weil sie mich nicht wirklich dort haben wollen."

Doch aus dem mentalen Tief hat die 25-Jährige jetzt herausgefunden. "Es geht nicht um mich. Und das ist die rachesüchtige Haltung, die ich versuche, so weit wie möglich von mir fernzuhalten", beteuert sie. Inzwischen absolviert sie wieder Schnee-Trainings und hofft, trotz der Corona-Krise bald mit dem US-Team nach Europa fliegen zu können.

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