Für Camille Rast ging in Saalbach ein Traum in Erfüllung. Die Schweizerin kürte sich zur Slalom-Weltmeisterin. Die Gefühlslage der 25-Jährigen änderte sich allerdings binnen weniger Wochen um 180 Grad.
Rast stürzte beim Slalom in Sestriere kurz vor der Ziellinie und blieb lange im Schnee liegen. Die Diagnose: Oberschenkelprellung. Der Crash könnte weitreichende Folgen haben und die Chance auf die kleine Kristallkugel kosten.
Die Weltmeisterin ist seit dem Missgeschick zum Zuschauen gezwungen. Im Slalom-Weltcup liegt Rast aktuell 39 Punkte hinter der Führenden Kroatin Zrinka Ljutic. Muss sie beim nächsten Rennen in Aare passen, würde wohl auch ihr Traum vom Disziplinen-Weltcup platzen.
"Ich fahre in den Norden, um mich dem Team anzuschließen, und werde mit leichtem Skifahren beginnen, um zu sehen, wie ich mich fühle. Ich werde erst im letzten Moment entscheiden, ob ich dieses Wochenende ein Rennen fahre oder nicht", schreibt die "Eidgenossin" auf Instagram.
"Es war eine harte Woche seit meinem Unfall in Sestriere, aber ich mache Tag für Tag Fortschritte." Rast berichtet, dass vor Kurzem sogar Gehen eine Herausforderung darstellte. Die Hüfte schmerze immer noch, "aber ich bleibe positiv".