Unglaubliche Szenen auf Long Island (US-Staat New York): Ein orangefarbener Kater ist dort von einem Zug erfasst worden – und hat wie durch ein Wunder überlebt. Ein Lokführer hatte das regungslos im Gleisbett liegende Tier am Samstag nahe der Station Lindenhurst entdeckt, hielt es jedoch für tot.
Als er am nächsten Tag erneut die Stelle passierte, bemerkte er, dass sich das Tier bewegt – und schlug Alarm. Sofort wurde Hilfe organisiert. Gemeinsam mit der Polizei wurde der Strom auf den Schienen vorübergehend abgeschaltet, damit Retter zu dem Tier konnten.
Der verängstigte Kater leistete keinerlei Widerstand, als er von Katzenretter John DeBacker eingefangen und in eine Transportbox gehoben wurde. Sein herzerweichendes Miauen ist in einem Video der Rettungsaktion festgehalten.
Der Kater, der wegen seiner Ähnlichkeit zur berühmten Comic-Figur den Namen "Garfield" erhielt, schien den Ernst der Lage zu begreifen. "Er hat nicht einmal versucht zu beißen", schilderte der Tierretter.
Zunächst schien es, als ob das Tier nur leichte Verletzungen im Gesicht erlitten hätte. Doch beim Röntgen stellte sich heraus, dass "Garfield" eine gebrochene Nase, ein gebrochenes Vorderbein und zwei Hüftfrakturen erlitt.
"Ich will mir gar nicht vorstellen, was der Kater durchmachen musste", kam DeBacker bei der Vorstellung der Schmerzen, an denen das Tier gelitten haben muss, das Schaudern.
"Seine Verletzungen sind schwerwiegend, aber da er noch jung ist, stehen seine Heilungschancen gut", gab der Tierretter nach dem Röntgen ein erstes Update aus der Ordination der South Shore Feral Care in West Babylon auf Long Island. Dort kümmert sich ein ganzes Team aus Tierärzten, darunter ein Orthopäde, um den verschmusten Kater.
Denn trotz seiner schweren Verletzungen "sucht der Kater ständig Nähe und will einfach nur gestreichelt werden", schildern die Tierärzte dem US-Sender CBS. Als ob er damit seine Dankbarkeit ausdrücken wollte.
In einem neuen Update nach der ersten Operation zeigt sich DeBacker dankbar für den großen Einsatz von so vielen Helfern und die große Anteilnahme. Ohne regelmäßige Spenden wären so teure Tierrettungen jedoch kaum möglich.
Daher nutzt er die große Aufmerksamkeit zu einem Spendenaufruf: "Wenn Sie es sich leisten können, spenden Sie bitte an SSFC oder die West Babylon Tierklinik."