Wäscheklammern gehören seit Generationen zum Alltag. Doch kaum jemand hat sich je gefragt, warum sie eigentlich zwei unterschiedlich große Öffnungen haben. Dabei steckt dahinter ein cleveres System.
Das kleinere Loch, das näher an der Mitte der Klammer sitzt, ist dafür gedacht, an der Wäscheleine befestigt zu werden. Das größere Loch hingegen soll das Kleidungsstück fixieren.
Laut dem dänischen Magazin "Dagens" ist es deutlich schonender, wenn man die Klammer zuerst mit der kleineren Öffnung an der Leine befestigt und anschließend das Wäschestück mit der größeren Öffnung fixiert.
Wird die Kleidung nicht direkt an die Wäscheleine gepresst, kann die Luft besser um den Stoff zirkulieren. Dadurch verdunstet die Feuchtigkeit schneller und die Wäsche trocknet gleichmäßiger.
Vor allem bei dicken Textilien wie Handtüchern oder Jeans macht die bessere Luftzirkulation einen spürbaren Unterschied. Die Trockenzeit kann sich je nach Wetter und Material verkürzen.
Auch die Stelle, an der die Kleidung aufgehängt wird, spielt eine Rolle. Wer seine Wäsche so aufhängt, dass sich die Stoffe nicht überlappen, beschleunigt den Trocknungsprozess zusätzlich.