Der Siemens-Konzern will in den USA zwei neue Fabriken bauen, um elektrische Ausrüstung für Rechenzentren herzustellen. "Siemens wird über 200 Millionen US-Dollar in zwei neue US-Produktionsstätten in Pendergrass, Georgia, und Grand Prairie, Texas, investieren", erklärte das Unternehmen am Freitag.
"Damit erweitert Siemens seine Produktionskapazitäten, um die kritische elektrische Infrastruktur für die wachsenden KI-Anforderungen liefern zu können." Durch diese Investition entstehen mehr als 1.500 neue Arbeitsplätze in den USA.
Die neuen Werke werden jene elektrische Ausrüstung herstellen, die für den reibungslosen Betrieb von KI-Rechenzentren notwendig ist: Systeme zur Verteilung, Überwachung und Steuerung der Stromversorgung in hochkomplexen, energieintensiven Umgebungen, so der Konzern weiter.
Siemens profitiert deutlich vom Boom rund um Künstliche Intelligenz. Das Unternehmen meldet im Rechenzentrumsgeschäft in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres ein dreistelliges Auftragswachstum mit einem Auftragseingang von rund 6 Milliarden Euro.