Peter Fill bleibt dem italienischen Nationalteam doch erhalten – und bekommt eine neue Aufgabe. Der frühere Abfahrts-Star wechselt innerhalb des Trainerstabs von den Riesentorläufern zu den Speed-Spezialisten und betreut damit erstmals die schnellen Männer.
Noch Ende Mai hatte alles nach einer Trennung ausgesehen. Fill fehlte überraschend auf den veröffentlichten Kader- und Trainerlisten des Verbandes, obwohl der 43-Jährige zuvor vier Jahre lang als Coach der Riesentorläufer gearbeitet hatte.
Auch Fill selbst konnte die damalige Entscheidung nicht nachvollziehen. "Ich wusste nicht, warum ich nicht mehr als Trainer im Nationalteam gelistet war. Wir hatten eigentlich alles ausgemacht", erklärt der Südtiroler gegenüber "sportnews.bz".
Nun folgte die Kehrtwende. Mehrere Kollegen sollen sich dafür eingesetzt haben, dass Fill dem italienischen Trainerteam erhalten bleibt. Statt seiner bisherigen Aufgabe wartet auf ihn jetzt eine neue Herausforderung im Speed-Bereich.
Dort arbeitet der ehemalige Weltklasse-Abfahrer künftig unter anderem mit Christof Innerhofer, Mattia Casse und Florian Schieder zusammen.
Fill weiß aus eigener Erfahrung, wie man in den schnellen Disziplinen ganz nach vorne kommt. Der Italiener gewann während seiner Karriere zweimal die Abfahrts-Kristallkugel und holte 2009 WM-Silber im Super-G.